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Almsee

Unterkünfte - Almsee

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Alter: 3 bis 17 J.

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Alter: 0 bis 2 J.

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Der Almsee gehört zu den naturbelassensten Seen Oberösterreichs — ein Großteil seiner Ufer ist bis heute frei von Freizeitbebauung geblieben. Er liegt am Ende des Almtals auf 589 m Seehöhe, am Nordrand des Toten Gebirges, und ist außergewöhnlich flach: die mittlere Tiefe liegt bei nur etwa 2,5 Metern.

Der See selbst steht seit 1959 als Naturschutzgebiet unter Schutz. 2013 wurde der Schutz auf die umliegenden Feuchtwiesen, Auwälder und Zuflüsse ausgeweitet, und seit dem 30. August 2024 gilt eine neue Fassung der Verordnung.

Die häufigste Frage lautet, ob man hier baden darf. Man darf — die Verordnung nennt das Baden und Schwimmen ausdrücklich unter den gestatteten Nutzungen. Ein klassischer Badesee ist der Almsee deswegen trotzdem nicht: das Wasser bleibt meist kühl, ein Strandbad mit Liegewiese gibt es nicht, und die Ufer sind naturbelassen. Der eigentliche Grund für einen Besuch ist ein anderer: der 6,2 km lange Rundweg, die Stille, die Vogelwelt und der Cumberland Wildpark wenige Kilometer talauswärts.


Der Almsee in Zahlen

  • Bundesland: Oberösterreich, Almtal in der Gemeinde Grünau im Almtal
  • Fläche: 0,85 km², rund 2,2 km lang und etwa 800 m breit
  • Maximale Tiefe: rund 5 m · mittlere Tiefe etwa 2,5 m
  • Seehöhe: 589 m ü. A.
  • Volumen: rund 2,1 Mio. m³ · Einzugsgebiet rund 41,4 km²
  • Wassererneuerung: etwa alle 10 Tage
  • Schutzstatus: See seit 1959 geschützt, Umgebung 2013 einbezogen; aktuelle Verordnung seit 30. 8. 2024
  • Wassertemperatur: meist kühl; in Hitzeperioden kann die Oberfläche 20 °C überschreiten
  • Seerundweg: rund 6,2 km, etwa 1,5 Stunden reine Gehzeit
  • Parken: 5 € pro Tag


Warum das Wasser so kalt bleibt

Dahinter stecken vier Dinge zugleich: das Wasser im See tauscht sich etwa alle zehn Tage vollständig aus, aus den Nordhängen des Toten Gebirges fließen zahlreiche Bäche zu — am Südufer vor allem der kalte Aagbach —, am Seegrund treten in Quelltrichtern unterirdische Zuflüsse aus, und der See liegt in einem Talkessel, der ihn einen Teil des Tages beschattet.

Die Quelltrichter erklären auch eine Zahl, die in manchen Quellen auftaucht: das Seebecken ist rund 5 m tief, kleinräumig erreicht ein Quelltrichter an der Ostseite etwa 9 m.

Flach heißt hier also nicht warm — ein Irrtum, mit dem viele Gäste anreisen.


Verhalten im Naturschutzgebiet

  • auf den bestehenden Wegen und den Schotterbänken am Ostufer bleiben, Feuchtwiesen und Uferbewuchs nicht betreten
  • Vögel nicht füttern
  • Hunde wegen der Wasservögel und des Wildes an der Leine führen
  • kein eigenes SUP und kein mitgebrachtes Boot (siehe Abschnitt zum Baden)
  • kein Feuer entzünden, keinen Müll zurücklassen, Ruhezonen respektieren

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2024_Winter Arnoldgut_©Urlaub am Bauernh

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Der Almsee im Almtal in Oberösterreich

Der Almsee ist ein idyllischer Bergsee im Almtal in Oberösterreich, eingebettet am Fuße der schroffen Kalkwände des Toten Gebirges. Auf 589 m Seehöhe gelegen, gilt er als einer der ursprünglichsten Orte des Salzkammerguts. Als glasklare Quelle des Flusses Alm ist er Namensgeber des gesamten Tals. Mit einer Fläche von rund 0,85 km² und einer maximalen Tiefe von nur etwa 5 m zählt der Almsee zu den flachsten Seen Österreichs – im Sommer erwärmt sich das Wasser dadurch auf bis zu 22 °C. Seit 1965 steht das gesamte Gebiet unter Naturschutz.

Almsee

Anreise aus Deutschland

Berlin:

8 Std.

Hamburg:

10 Std.

München:

3 Std.

Köln:

8 Std.

Frankfurt:

7 Std.

Stuttgart:

5 Std.

Leipzig:

6,5 Std.

Geschichte und Einzigartigkeit

Der Almsee gehört zur Gemeinde Grünau im Almtal im Bezirk Gmunden und liegt im östlichen, besonders ruhigen Teil des Salzkammerguts. Weltberühmt wurde der See durch den Nobelpreisträger Konrad Lorenz, der hier über Jahrzehnte das Verhalten der Graugänse erforschte. Die Konrad-Lorenz-Forschungsstelle setzt diese Arbeit bis heute fort – Graugänse, Kolkraben und Waldrappe sind zu frei fliegenden Wahrzeichen der Region geworden. Eine weitere Besonderheit ist die Schwimmende Insel, eine aus Treibholz entstandene Vegetationsinsel, die heute in einer Bucht am Ufer festgewachsen ist. Weil das Gewässer unter strengem Naturschutz steht, gibt der hier die Natur den Ton an.

Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten am Almsee

Der Almsee ist ein Ort der Entschleunigung. Das Highlight ist der rund 5 km lange Seerundweg, der in etwa 1,5 Stunden gemütlich begangen werden kann und großteils auch kinderwagentauglich ist – gesäumt von Rastplätzen mit immer neuen Ausblicken auf die Gipfel des Toten Gebirges. Entlang des Weges lassen sich häufig Wildtiere beobachten, allen voran die berühmten Graugänse. Da der See unter strengem Naturschutz steht, ist Baden nur an einer kleinen ausgewiesenen Stelle am Nordufer möglich; Tauchen und motorisierter Bootsverkehr sind nicht gestattet. Der Almsee ist außerdem ein bekanntes Revier für Fliegen- und Spinnfischer (mit Lizenz). Wer mehr Bewegung sucht, findet zahlreiche Wander- und Bergtouren ins Tote Gebirge.

Unterkünfte am Almsee

Direkt am See gibt es nur wenige Quartiere – darunter das traditionsreiche Seehaus am Südende. Die meisten Unterkünfte finden Sie im rund 11 km entfernten Grünau im Almtal: gemütliche Pensionen, Ferienwohnungen, Privatzimmer und Bauernhöfe, viele davon mit Blick auf die Almtaler Berge. Grünau ist Mitglied der Bergsteigerdörfer und ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die gesamte Region.

Attersee

Einzigartige Unterkünfte am Almsee

Ausflugsziele und Saison am Almsee

Die Region rund um den Almsee bietet zahlreiche Ausflugsziele: der ganzjährig geöffnete Cumberland Wildpark Grünau (rund 10 km) mit heimischer Alpenfauna von Hirsch bis Wolf, das malerische Bergsteigerdorf Grünau im Almtal (rund 11 km), das Stift Schlierbach (rund 25 km, bekannt für Schaukäserei und Glasmalerei) sowie das Bergsportzentrum Hinterstoder (rund 30 km) mit Panoramabahn auf die Höss. Die Sommersaison reicht von Mai bis Oktober – dann zeigt sich der Almsee mit warmem Wasser und blühenden Almwiesen von seiner schönsten Seite. Im Winter verwandelt sich das Tal in eine stille Schneelandschaft, ideal für Winterwanderungen.

Einzigartige Unterkünfte am Almsee

Interessante Links:

Anreise zum Almsee

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Darf man im Almsee baden?

Ja. Baden und Schwimmen sind im Almsee erlaubt — die geltende Naturschutzgebietsverordnung führt beides ausdrücklich unter den gestatteten Nutzungen auf, ebenso das Betreten der Schotterbänke am östlichen Seeufer.

Das Land Oberösterreich prüft die mikrobiologische Wasserqualität an der Messstelle Badeplatz am Ostufer. Die Ergebnisse sprechen für die Badeeignung; den aktuellen Stand entnehmen Sie dem jeweils neuesten Badegewässerprofil. Dort hält das Land auch fest, dass der Badebetrieb wegen der niedrigen Temperatur minimal ist, und nennt als geeignetsten Bereich den Seeausrinn am Nordende.

Die praktische Antwort: eine kurze Abkühlung an einem der bestehenden öffentlichen Zugänge, kein Badetag mit Ausrüstung am Ufer. Steigen Sie nicht über empfindliche Verlandungszonen ins Wasser.


Wie kalt das Wasser wirklich ist

Der Almsee bleibt den größten Teil des Jahres sehr kalt. In der Messreihe des Landes aus den Jahren 2018 bis 2022 lag der höchste erfasste Wert bei 19,6 °C; bei längeren Hitzeperioden kann das Oberflächenwasser 20 °C überschreiten — Ende Juli 2026 zeigten aktuelle Messungen rund 22 °C. Der Mittelwert derselben Stichproben liegt bei etwa 9 °C, ist aber ein Durchschnitt einzelner Probenahmen und kein Jahresmittel.

Für kleine Kinder ist das kein See zum langen Baden. Wenn Sie in erster Linie wegen des Wassers anreisen, sind Sie am Traunsee oder an den wärmeren Seen des Salzkammerguts besser aufgehoben.


SUP, Kajak und Boote: was tatsächlich erlaubt ist

Das ist die häufigste Enttäuschung am Wasser. Fahren dürfen nur die acht Boote, die bereits dauerhaft am See stationiert sind — drei Ruderboote und fünf Elektroboote, letztere ausschließlich im Rahmen der rechtmäßigen Fischerei zwischen 1. April und 30. September.

Ein mitgebrachtes Boot oder eine größere Schwimmhilfe darf nur im Einvernehmen mit der zuständigen Abteilung des Amtes der Oö. Landesregierung eingebracht werden — eine Zustimmung, die niemand vor Ort erteilt. Hintergrund ist die Gefahr, die Krebspest oder die invasive Quagga-Dreikantmuschel aus anderen Gewässern einzuschleppen.

Stand-up-Paddle-Boards sind von dieser Ausnahme ausdrücklich nicht umfasst. Die Erläuterungen zur Verordnung schließen sie eigens aus, weil stehende Personen für Wasservögel deutlich als Fremdkörper wahrnehmbar sind und schon aus großer Entfernung Fluchtverhalten auslösen. Lassen Sie das Board zu Hause — vor Ort lässt sich daran nichts ändern.

Auch Tauchen ist nicht gestattet, aus demselben Grund: Taucherbrille und Schnorchel gelten noch als Badeutensilien, Tauchausrüstung aus anderen Gewässern dagegen nicht.


Sicherheit und Rücksicht

  • Kurze Abkühlung statt langem Aufenthalt im Wasser — in kaltem Wasser kühlt der Körper schnell aus
  • Kinder unter direkter Aufsicht; einen Bademeister gibt es hier nicht
  • Am Südende beim Seehaus ist der Grund stellenweise sehr flach, weich und moorig — der Einstieg sieht nicht überall gleich aus
  • Nutzen Sie die bestehenden öffentlichen Zugänge und die Schotterbänke am Ostufer
Der Almsee in Oberösterreich

Der Seerundweg mit Kindern

Der Rundweg um den Almsee ist die stärkste Aktivität des ganzen Sees — und zugleich die Stelle, an der in Artikeln am häufigsten die Länge verwechselt wird.


Zwei Routen, zwei verschiedene Zahlen

  • Der reine Seerundweg: rund 6,2 km und etwa 1,5 Stunden reine Gehzeit bei nur sechs Höhenmetern. Der offizielle Tourenbeschrieb stuft ihn wegen des Naturbelags trotzdem als mittelschwer ein, nicht als Promenade.
  • Die verlängerte Variante ab dem Jagersimmerl: 9 km, etwa 2:18 h, 134 Höhenmeter. Sie beginnt unten im Tal und ergänzt einen Abschnitt entlang der Alm.

Wenn Sie irgendwo von einem neun Kilometer langen Rundweg um den See lesen, ist diese zweite Route gemeint. Den See selbst umrunden Sie in gut sechs Kilometern.

Mit Kinderwagen, Tierbeobachtung und Einkehr im Seehaus rechnen Sie eher mit zwei bis drei Stunden.


Mit Kinderwagen ja, mit dem Stadtmodell nicht

Der Weg ist offiziell als kinderwagentauglich ausgewiesen. Die Erhebung zur Barrierefreiheit beschreibt aber genau, warum er keine Promenade ist:

  • der Start am großen Parkplatz läuft auf gut präpariertem Schotter, weiter draußen kommen Wurzeln, Steine und loser Schotter dazu
  • Steigungen und Gefälle stellenweise bis etwa 10 %
  • nach rund 100 m zwei Brücken hintereinander, später drei kleinere; bei der dritten eine Stufe von etwa 8 cm
  • kurze Abschnitte neigen sich zum See hin, ein Stück verläuft an der Straße
  • im Frühjahr kann der Weg zwischen den ersten beiden Brücken überschwemmt sein, etwa 12 cm tief

Für Rollstuhlfahrer gilt die Strecke als eingeschränkt rollstuhltauglich; die Maße entsprechen der ÖNORM nicht oder nur teilweise. Praktisch bedeutet das Elektrorollstuhl oder Zuggerät und ein bis zwei Begleitpersonen.


Was Sie unterwegs sehen

Die Route bleibt die meiste Zeit nah am Wasser, mit Blick auf die Wand des Toten Gebirges über dem Südufer. Am Südende steht das Gasthof Seehaus — die einzige öffentliche Gastronomie direkt am See und die logische Pause für Mittagessen oder Kaffee.

Barrierefreie öffentliche WC gibt es bei der Seeklause und am Parkplatz beim Seehaus; dazwischen erwarten Sie keine weitere Infrastruktur. Mit kleinen Kindern ist das vorher gut zu wissen.

Und eine praktische Sache noch: auf dem Rundweg darf nicht Rad gefahren werden (Details im Abschnitt zu Rad und weiteren Aktivitäten).

Der Almsee im Frühjahr

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Die Graugänse und das Erbe von Konrad Lorenz

Das unterscheidet den Almsee von jedem anderen österreichischen See. 1973 gründete Konrad Lorenz in Grünau eine Forschungsstelle — und mit ihr eine Graugansschar, die seither ununterbrochen beobachtet wird.

Ein Teil der Vögel ist von Hand aufgezogen, die Schar fliegt aber frei, trägt individuelle Beinringe und behält ihre natürlichen sozialen Bindungen. Kein abgeschlossenes Experiment also, sondern eine lebende Population, an der seit über fünfzig Jahren Verhalten und soziale Bindungen erforscht werden. Die Konrad Lorenz Forschungsstelle gehört seit 2011 zur Universität Wien und arbeitet neben den Gänsen mit Kolkraben und Waldrappen.


Werden Sie sie sehen?

Versprechen lässt sich das nicht — die Gänse ziehen durch das Tal und sitzen nicht in einem Gehege. Die Chance ist rund um Cumberland Wildpark und Forschungsstelle höher als an einer bestimmten Stelle am See, und am ehesten klappt es zwischen März und Juni, wenn einzelne Paare zur Brut auf dem Wildparkgelände bleiben.

Wenn Sie ihnen begegnen: nicht füttern, den Jungtieren nicht nähern, den Weg nicht versperren und nicht für ein Foto hinterherlaufen. Hunde an der Leine. Es ist eine freifliegende Schar, kein Streichelzoo.


Forschungsstelle: kein Museum, aber zugänglich

Die Forschungsstelle arbeitet ohne reguläre Öffnungszeiten — einfach vorbeikommen funktioniert nicht. Drei Wege gibt es trotzdem:

  • Gebuchte Führung im Cumberland Wildpark zur Verhaltensbiologie an der Forschungsstelle: eine Stunde, 17,50 € pro Person inklusive Eintritt, ab sechs Jahren, Gruppen von 15 bis 25 Personen, Anmeldung bis eine Woche vorher. Privatführungen auf Anfrage.
  • Auf eigene Faust als Citizen Scientist: Über die App Forschen im Almtal melden Besucher Sichtungen von Graugänsen, Kolkraben und Waldrappen an die Forschungsstelle — ohne Gruppe und ohne Anmeldung, mit dem normalen Wildpark-Eintritt. Die praktikable Variante für eine einzelne Familie.
  • Öffentliche Programme: die Naturschauspiel-Führung Flattern und schnattern im Almtal trifft sich direkt bei der Forschungsstelle, dazu kommt das Biologicum Almtal.

Für Kinder, die Tiere mögen, ist das der Unterschied zwischen einem Spaziergang am Wasser und einem Tag, über den zu Hause noch geredet wird — planen muss man ihn vorher.

Der Almsee im Herbst

Cumberland Wildpark

An der Zufahrt von Grünau her liegt der Cumberland Wildpark — für die meisten Familien der Grund, für einen ganzen Tag ins Almtal zu fahren.

  • Größe: rund 60 Hektar mit einem Rundweg von etwa 5 Kilometern, der sich abkürzen lässt
  • Tiere: Wölfe, Braunbären, Luchse, Wisente, Rothirsche und Przewalski-Pferde, dazu die freifliegenden Graugänse, Kolkraben und Waldrappe
  • 365 Tage geöffnet: April bis Oktober 9 bis 17 Uhr (Ausgang bis 19 Uhr), November bis März 10 bis 16 Uhr (Ausgang bis 17 Uhr)
  • Eintritt seit 4. August 2026: Erwachsene 15 €, Kinder von 6 bis 14,99 Jahren 8 €, Familie 40 €. Mit Gästekarte, Familienkarte oder in Gruppen ab 15 Personen 14 / 7 / 38 €, mit der Salzkammergut-Card 11 € für Erwachsene und 30 € für die Familie.
  • Abendkarte im Sommer ab 16 Uhr: 9 € für Erwachsene, 6 € für Kinder — bei Ausgang bis 19 Uhr ist der späte Nachmittag die günstige Variante
  • Die Wege sind eben und befestigt, laut Betreiber mit Kinderwagen und Rollstuhl befahrbar und auch im Winter geräumt. Es gibt einen Spielplatz.
  • Hunde dürfen nicht in den Park, weil Gänse und Enten frei herumlaufen

Für einen normalen Besuch rechnen Sie mit zwei bis drei Stunden, mit kleinen Kindern, Spielplatz und Einkehr eher länger.


Lässt sich das mit dem Seerundweg verbinden?

Es geht, aber es wird ein langer Tag. Mit Kinderwagen schaffen Sie den Seerundweg ebenso wie die meisten Wege im Wildpark — das Problem ist nicht der Wagen, sondern die Summe: 6,2 Kilometer am See plus rund fünf Kilometer im Park, dazu die Fahrten und mehrere Stunden Programm.

Mit Kleinkindern nehmen Sie deshalb den Wildpark und nur ein kurzes Stück Seeufer mit einer Pause am Südufer. Beide vollen Runden an einem Tag sind etwas für Kinder, die das Gehen gewohnt sind.

Luchs im Wildpark in Grünau im Almtal

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Parken, Anreise und der Gasthof Seehaus

Der Almsee liegt am Talschluss, und es führt nur eine Straße hin. Umso wichtiger ist es, vorher zu wissen, wo Sie stehen und was dort funktioniert.


Parken: 5 € pro Tag

  • Zwei Parkflächen direkt am See, an der Süd- und an der Nordspitze, beide digital vergebührt
  • Tarife: PKW 5 € pro Tag, Mehrtagestarif 15 € für bis zu sieben Tage, Bus 20 € pro Tag
  • Das System arbeitet schrankenlos über das Kennzeichen; bezahlt wird bar, mit Karte, über Apple Pay oder Google Pay, online oder per App
  • Öffentliche WC beim Parkplatz, dazu ein Servicepunkt für Räder und ausgewiesene Stellplätze für Ausweisinhaber
  • Campieren ist verboten, die Parkflächen sind keine Übernachtungsplätze — für Wohnmobile nutzen Sie einen offiziellen Campingplatz

Die Gebühr gilt auch bei einem Winterbesuch.


Ohne Auto

Die Almtalbahn (Linie 153) fährt von Wels nach Grünau im Almtal, dem nächstgelegenen Bahnhof; nach Wels kommen Sie mit Umstieg aus dem Fernverkehr.

Ab dem Bahnhof fahren die Regionalbusse 533 und 534 weiter Richtung Wildpark und Almsee, je nach Fahrplan teilweise mit Umstieg. Nutzen Sie den aktuellen OÖVV-Planer.

Die zweite Möglichkeit ist das Salzkammergut Shuttle auf der Route 60 zwischen dem Bahnhof Grünau und dem Gasthof Seehaus, das auch Wildpark und Hochberghaus bedient. Es wird mindestens eine Stunde vorher bestellt (größere Gruppen besser einen Tag vorher), telefonisch oder über die otaxi-App; Räder werden nicht befördert, und ein Kindersitz muss bei der Buchung angefragt werden. Auf der längeren Strecke zum Almsee kostet es rund 6 € für Erwachsene, 3 € für Kinder von 6 bis 14 Jahren und 9 € für Familien.

Zu Fuß führt der Almuferweg entlang des Flusses vom Ortszentrum Grünau über den Wildpark bis zum See — das ist allerdings eine ganze Wanderung und kein kurzer Weg vom Bahnhof.


Stand August 2026: Schienenersatzverkehr auf der Almtalbahn

Wegen Bauarbeiten ist die Strecke zwischen Wels und Grünau von 11. Juli bis 28. August 2026 für den Bahnverkehr gesperrt, es fahren gekennzeichnete Ersatzbusse. Räder werden in diesen Bussen nicht befördert, und der Ticketkauf im Bus ist nur eingeschränkt möglich — lösen Sie das Ticket vorher online oder am Automaten. Anschlüsse sind nicht garantiert. Prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Stand bei ÖBB und OÖVV.


Gasthof Seehaus

Die einzige öffentliche Gastronomie direkt am See, am Südende beim großen Parkplatz. Das Haus wurde 1652 vom Stift Kremsmünster erbaut und wird seit über vierzig Jahren von der Familie Geishüttner geführt: Seeveranda, Gastzimmer und ein Gastgarten mit Blick auf das Tote Gebirge, dazu ein Kinderspielplatz. Hunde sind hier willkommen.

Eine ganzjährige Sicherheit ist es aber nicht. Die Saison 2026 läuft von Anfang April bis 1. November, geöffnet ist 10 bis 18 Uhr — und jetzt der wichtige Teil: die Küche kocht nur von 11:30 bis 14:30 Uhr, abends nur auf Anfrage. Montag und Dienstag sind Ruhetage, ausgenommen Feiertage. Für größere Gruppen reservieren Sie besser vorher.

Das Seehaus am Almsee

Rad, Angeln und was hier nicht geht

Der Almsee ist ein Naturschutzgebiet, und viele Aktivitäten haben hier eigene Regeln. Das hier funktioniert — und das nicht.


Mit dem Rad zum See ja, um den See herum nein

Auf dem Rundwanderweg um den Almsee ist Radfahren nicht erlaubt. Das heißt aber nicht, dass Sie nicht mit dem Rad kommen können: Der Almtalradweg R11 führt von Wels über Pettenbach, Scharnstein und Grünau bis an den Almsee, und auf der Straße am Westufer kommen Sie bis zum Gasthof Seehaus.

Vom Almsee führt außerdem eine markierte Mountainbike-Verbindung Richtung Offensee. Ein leichter Familienübergang ist das nicht: rund 15 Kilometer, über 500 Höhenmeter und ein Abschnitt von etwa einer halben Stunde, auf dem das Rad geschoben oder getragen wird.

Der Unterschied ist einfach: mit dem Rad an den See ja, auf dem Fußweg rundherum nein.


Angeln: ein organisiertes Angebot, kein Nachmittag am Ufer

Der Almsee ist kein Gewässer für spontanes Uferangeln mit einer normalen Tageskarte. Gefischt wird nach eigenen Regeln:

  • Gastsaison: 1. Mai bis 31. August
  • Methode: Fliegenfischen und Spinnfischen mit angedrückten Widerhaken
  • Nur vom Boot und mit Begleitperson; das Angebot umfasst etwa fünf Stunden auf dem Boot mit Guide
  • Zielfische: Saiblinge, Forellen und Äschen

Die Almsee-Lizenzen vergibt der Landesfischereiverein Oberösterreich; Termin, Preis und Bedingungen klären Sie vorher.


Naturbeobachtung

Was hier am besten funktioniert, kostet nichts: Vögel, Verlandungszonen, klares flaches Wasser und Stille. Nehmen Sie ein Fernglas mit, gehen Sie langsam und bleiben Sie auf den Wegen. Morgens und am späten Nachmittag ist es am ergiebigsten.


Was hier nicht geht

  • Mitgebrachtes Stand-up-Paddle-Board — dafür gibt es keine Genehmigung; Kajak oder Schlauchboot nur mit vorheriger Zustimmung der Landesbehörde
  • Tauchen mit Ausrüstung
  • Radfahren auf dem Rundwanderweg
  • Campieren und Übernachten auf dem Parkplatz
  • Vögel füttern, Feuer machen, Verlandungszonen betreten
  • Motorisierter Wassersport — am See ist kein Motorboot mehr stationiert
Der Almsee in Oberösterreich

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Bei Regen und im Winter

Sagen wir es ehrlich: direkt am Almsee ist das Schlechtwetterangebot schwach. Das hier ist ein See für einen schönen Tag, und den Plan B suchen Sie außerhalb des Tals.


Bei Schauern

Der Cumberland Wildpark funktioniert auch bei Nässe — viele Tiere sind bei kühlerem Wetter sogar aktiver. Er liegt aber fast vollständig im Freien, und die Wege werden nass; bei Dauerregen ist er kein vollwertiger Ersatz. Regenjacke und feste Schuhe sind Pflicht.


Bei Dauerregen

  • Gmunden am Traunsee — das K-Hof Museum, die Werksführung bei Gmundner Keramik und weitere gedeckte Ziele; den Betrieb vorher prüfen
  • Welios Science Center in Wels — wirklich überdacht und für Familien die beste Ganztagsvariante, auch wenn die Anfahrt länger ist

Was bei Regen keinen Sinn ergibt: der ganze Seerundweg, die Ödseen, Touren ins Tote Gebirge, Vogelbeobachtung und bei starkem Wind auch eine Schifffahrt auf dem Traunsee.


Der Almsee im Winter

Die Straße ins Schutzgebiet ist meist ganzjährig befahrbar, aber die Wanderwege werden im Winter weder geräumt noch gestreut — Eis, Schnee und rutschige Abschnitte sind normal, und Sie gehen auf eigene Gefahr. Nehmen Sie Schuhe mit gutem Profil und planen Sie die ganze Runde nicht in die Dämmerung.

Der Almsee kann in kalten Wintern zufrieren. Die Verordnung erlaubt das Betreten der Eisfläche zum Eislaufen und Eisstockschießen, ausgenommen bei allgemein zugänglichen oder beworbenen Veranstaltungen. Betreten Sie das Natureis aber nur, wenn Gemeinde oder Tourismusbüro ausdrücklich ausreichende Bedingungen bestätigen. Die eigene Einschätzung und die Spuren anderer genügen nicht. Eislaufen ist hier kein regelmäßig betriebenes und kein garantiertes Angebot — planen Sie die Anreise nicht darauf.

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Unterkunft, Camping und Gästekarte

Direkt am Almsee ist das Angebot sehr begrenzt, aber nicht null. Das kleine Deutsche Haus vermietet einige Zimmer unmittelbar am See — die Kapazität liegt bei rund zehn Betten, der Betrieb ist saisonal etwa von Anfang Mai bis Mitte September, und meist gibt es eine kleine Jause oder einen Frühstücksraum. Bedingungen und Zahlungsweise klären Sie vorher.

Die größere Auswahl an Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen liegt in Grünau im Almtal — einem Bergsteigerdorf, das je nach Zielpunkt etwa 11 bis 15 Kilometer vom See entfernt ist. Dort gibt es den Bahnhof, auf dem Weg zum See den Wildpark und für den Winter das Skigebiet Kasberg.

Wonach Sie fragen sollten: wie weit es mit dem Auto zum See und zum Wildpark ist, ob die Unterkunft einen Parkplatz hat, wie sie es mit Hunden hält und ob sie die Salzkammergut SommerCard ausgibt.

Passende Häuser in der Region finden Sie in unserem Unterkunftsangebot für das Salzkammergut.


Camping am Almsee: gibt es nicht

Diese Frage kommt oft, deshalb klar: Am Almsee selbst gibt es keinen offiziellen Campingplatz, und auf den Parkflächen sind Campieren und Übernachten verboten. Wildes Campieren im Naturschutzgebiet kommt ohnehin nicht in Frage.

Offizielle Campingplätze finden Sie im weiteren Almtal, etwa im Raum Pettenbach — und fahren von dort als Tagesausflug an den Almsee. Ausstattung und Saison klären Sie beim Betreiber.


Salzkammergut SommerCard

Für das Almtal ist die Salzkammergut SommerCard die relevante Gästekarte, vor allem wegen des Wildparks.

  • Gültig: 1. Mai bis 31. Oktober 2026
  • Preis in der Region Traunsee-Almtal: ab drei Nächten bei einem teilnehmenden Betrieb kostenlos, bei kürzerem Aufenthalt 4,90 €
  • Cumberland Wildpark: Erwachsene 11 € statt 15 €, Familie 30 € statt 40 €
  • Kinder unter 15 Jahren in Begleitung eines Elternteils mit Karte brauchen keine eigene Karte
  • Es ist keine Karte für freien Eintritt, sondern eine Ermäßigungskarte

Für eine Familie, die ohnehin in den Wildpark geht, sind das zehn Euro auf einer einzigen Familienkarte — vorausgesetzt, Sie bekommen die Karte kostenlos zur Unterkunft.


Traunsee-Almtal Erlebnisbonus: ein anderes Produkt

Neben der Karte läuft in der Region ein saisonales Programm für Individualgäste. 2026 gehörte dazu unter anderem eine geführte Runde durch den Cumberland Wildpark, donnerstags um 14:30 Uhr von 11. Juni bis 9. Oktober, Dauer etwa eine Stunde. Die Führung selbst war kostenlos, der Wildpark-Eintritt ermäßigt, und eine Anmeldung im Tourismusbüro Almtal war erforderlich; Kurzentschlossene konnten sich je nach Verfügbarkeit an der Kassa melden.

Das ist nicht dasselbe wie die SommerCard, und das Programm ändert sich jedes Jahr — den aktuellen Stand erfragen Sie bei der Unterkunft oder im Tourismusbüro.

Der Almsee in Oberösterreich

Häufige Fragen und wohin als Nächstes

Darf man im Almsee baden?

Ja, Baden und Schwimmen sind erlaubt — die Naturschutzgebietsverordnung führt beides ausdrücklich auf, und das Land Oberösterreich prüft die Wasserqualität am Badeplatz am Ostufer. Ein klassischer Badesee ist der Almsee trotzdem nicht: das Wasser bleibt kühl, Strand und Infrastruktur fehlen. Sinnvoll ist eine kurze Abkühlung an einem bestehenden Zugang; als geeignetsten Bereich nennt das Land den Seeausrinn am Nordende.


Wo liegt der Almsee und in welchem Bundesland?

Der Almsee liegt in Oberösterreich, im Almtal in der Gemeinde Grünau im Almtal (Bezirk Gmunden) und damit im Salzkammergut — rund 13 Kilometer südlich des Ortes am Nordrand des Toten Gebirges, auf 589 Metern Seehöhe.


Wie groß und wie tief ist der Almsee?

0,85 km² Fläche, maximal rund 5 Meter tief, im Mittel nur etwa 2,5 Meter — ein außergewöhnlich flacher See, rund 2,2 Kilometer lang und etwa 800 Meter breit. Das Wasser tauscht sich etwa alle zehn Tage aus. Naturschutzgebiet ist er seit 1959, die Umgebung kam 2013 dazu.


Darf man auf dem Almsee Stand-up-Paddeln?

Nein. Fahren dürfen nur die acht dauerhaft am See stationierten Ruder- und Elektroboote. Ein mitgebrachtes Kajak bräuchte das Einvernehmen der Landesbehörde — Stand-up-Paddle-Boards sind von dieser Ausnahme ausdrücklich nicht umfasst, für sie gibt es also gar keinen Genehmigungsweg. Auch Tauchen mit Ausrüstung ist nicht gestattet.


Wie lang ist der Seerundweg und geht er mit Kinderwagen?

Der reine Seerundweg misst rund 6,2 km und dauert etwa 1,5 Stunden, mit Kindern und Pausen eher zwei bis drei. Die Neun-Kilometer-Variante beginnt weiter unten beim Jagersimmerl. Höhenmeter gibt es kaum, der offizielle Tourenbeschrieb stuft die Runde wegen des Naturbelags aber als mittelschwer ein. Mit einem geländegängigen Kinderwagen schaffen Sie sie — mit losem Schotter, Wurzeln, kleinen Brücken und Neigungen bis etwa 10 %. Ein Stadtwagen ist hier fehl am Platz.


Sehe ich am Almsee die Graugänse von Konrad Lorenz?

Vielleicht — garantieren lässt sich das nicht. Konrad Lorenz gründete 1973 in Grünau die Forschungsstelle und mit ihr die bis heute beobachtete Graugansschar, die frei durch das Tal zieht. Die Chance ist rund um Cumberland Wildpark und Forschungsstelle höher als an einer bestimmten Stelle am See, am ehesten zwischen März und Juni.


Wann ist die beste Reisezeit?

Mai bis Oktober. Zum Baden kommen realistisch nur Ende Juli und August in Frage, wenn das Oberflächenwasser über 20 °C steigen kann. Für die Gänse sind März bis Juni am besten, für Ruhe und gutes Licht der frühe Morgen und der September. Im Winter ist am See nichts geöffnet, und die Wege werden nicht geräumt.


Gibt es am Almsee einen Campingplatz?

Nein. Direkt am See gibt es keinen offiziellen Campingplatz, und auf den Parkflächen sind Campieren und Übernachten verboten. Offizielle Plätze liegen im weiteren Almtal. Übernachten am Wasser geht trotzdem — im kleinen, saisonal geöffneten Deutschen Haus.


Was kostet das Parken am Almsee?

5 € pro Tag für den PKW, 15 € für bis zu sieben Tage, 20 € pro Tag für den Bus. Beide Parkflächen arbeiten digital über das Kennzeichen und ohne Schranken; bezahlt wird bar, mit Karte, mit dem Handy oder per App. Die Gebühr gilt auch im Winter.


Kann man den Almsee mit dem Rad umrunden?

Auf dem Rundwanderweg nicht — dort ist Radfahren verboten. An den See führt aber der Almtalradweg R11, und über die Straße am Westufer kommen Sie bis zum Gasthof Seehaus. Die Mountainbike-Verbindung zum Offensee ist mit über 500 Höhenmetern anspruchsvoll.


Wohin als Nächstes

  • Offensee — der naturnahe Bergsee hinter dem Höhenrücken, mit ähnlichen Einschränkungen
  • Traunsee — der tiefste See Österreichs, mit Schifffahrt und echtem Badebetrieb
  • Hallstatt und Hallstätter See — der meistfotografierte Winkel des Salzkammerguts
  • Gosauseen — drei Seen unterhalb des Dachsteins
  • Salzkammergut — der Überblick über die ganze Region
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