Familien-Skiausflug im Dezember in Kaprun

Aktualisiert: 17. Aug.
In der zweiten Dezemberhälfte sind wir für drei Tage nach Kaprun gefahren, unter den Gletscher Kitzsteinhorn. Übernachtet haben wir im Apartmenthotel Avenida Mountain Lodges Kaprun – die Unterkunft findet ihr hier.
Kaprun ist genau die Art von Alpenort, an den man mit dem Gedanken anreist, dass man nur ein bisschen Ski fahren möchte – und mit dem Gefühl abreist, dass man sich eigentlich vor allem erholt hat. Und dass man hier noch viel mehr unternehmen könnte! Die Kombination aus Gletscher, Familienskifahren, gut funktionierender Infrastruktur und schöner Unterkunft macht ihn zum idealen Ziel für einen Winterurlaub. Und ruhig auch vor Weihnachten, wenn überall Schnee liegt, aber noch kein Trubel herrscht. Genau das war auch bei uns der Fall … und ich bereue es nicht!
Mit den Kindern habe ich direkt in Kaprun gewohnt, in den Avenida Mountain Lodge – und schon nach dem ersten Tag war klar, dass man Kaprun sehr entspannt angehen kann. Und dass sich auch ein Kurzurlaub von wenigen Tagen lohnt – morgens losfahren und nachmittags schon Schneemänner bauen.
Wo kann man Ski fahren?
Einer der großen Vorteile von Kaprun ist, dass hier fast jeder etwas findet. Nicht umsonst sagt man, dass Kaprun gleich mehrere Gesichter hat. Ihr könnt zwischen zwei Hauptgebieten wählen, die durch eine über 4 Kilometer lange Seilbahnverbindung verbunden sind. Der Skipass gilt für beide Gebiete, außerdem könnt ihr mit demselben Skipass auch in Zell am See fahren. Allein in Kaprun gibt es insgesamt 62,5 km Pisten und 24 Bahnen. Gelände von 768 bis 3.029 Metern Seehöhe. Blaue, rote und schwarze Pisten. Plus Freeride-Gelände.
❄️ Kitzsteinhorn – der Gletscher für Schneesicherheit
Der Gletscher Kitzsteinhorn bietet Skifahren in großer Höhe (bis über 3.000 Meter Seehöhe), sodass hier auch am Winteranfang kein Schneemangel herrscht. Ideal für alle, die „echte Alpen“ ohne Kompromisse wollen. Ihr findet hier:
breite blaue und rote Pisten, kernige schwarze Pisten. Freeride-Gelände. Die berüchtigte schwarze Piste „Black Mamba“ mit bis zu 63 % Gefälle.
schöne Ausblicke (Dachstein-Massiv, Hochkönig, Watzmann, Großvenediger und weitere Berge)
verlässlich gute Bedingungen, Orte zum Essen, zum Verweilen und zum Austoben (Snowparks)
⛷️ Maiskogel – der Familienklassiker
Wenn ihr mit Kindern reist (oder einfach entspannteres Skifahren genießen möchtet), ist der Maiskogel die sichere Wahl. Er ist ideal für Anfänger und Familien mit Kindern – mehr breite blaue Pisten und ruhigeres Gelände. Langsameres Tempo, und generell schienen mir hier viel weniger Skifahrer unterwegs zu sein. Auf Skiern konnte man praktisch bis zum Auto hinunterfahren (das wissen Mütter zu schätzen 🙂) … und das Gebiet ist mit dem Kitzsteinhorn verbunden.
Wie man sich im Skigebiet bewegt
Kaprun hat hervorragend funktionierende Skibusse (kostenlos, wenn ihr einen Skipass habt), und die großen Parkplätze bei beiden Gebieten sind ebenfalls kostenlos, sodass man sich hier mit oder ohne Auto bewegen kann. Außerdem sind beide Gebiete durch eine Bahn verbunden (wie oben geschrieben), sodass ihr je nach Laune, Pistenzustand oder aktuellen Schneeverhältnissen zwischen beiden wechseln könnt. Einen Tag am Kitzsteinhorn, den nächsten am Maiskogel, und ruhig auch mal zu einer Panoramafahrt aufs Kitzsteinhorn und denselben Weg zurück. Wenn ihr direkt in Kaprun wohnt, habt ihr alles direkt „um die Ecke“ – und genau das war auch bei unserer Unterkunft in den Avenida Mountain Lodges der Fall.
Unterkunft: Avenida Mountain Lodges Kaprun
Die Unterkunft liegt im Zentrum des Städtchens Kaprun mit Blick auf die Berge und einfachem Zugang zu den Pisten – ein idealer Ausgangspunkt für Skitage und Ausflüge. Sie bietet moderne Studios und Apartments mit Küche, Balkon oder Terrasse, einen Wellnessbereich mit Sauna und praktische Services wie Ski-Shuttle oder Skidepot.
Ehrlich? Diese Unterkunft ist einer der Gründe, warum ihr Kaprun gar nicht mehr verlassen wollt.
geräumige, moderne Apartments (ich liebe es, wenn es zwei Badezimmer gibt … eines für die Kinder und eines für mich)
voll ausgestattete Küche (inklusive Kaffeemaschine! die sogar die Kinder bedienen können … das ist ziemlich praktisch :)
Frühstück bis vor die Tür (ja, wirklich, ein großes Frühstück, das auch noch für die Vormittagsjause reichte)
Sauna nach dem Skifahren kostenlos, in der Unterkunft inklusive (klassische Sauna und Infrarotkabine)
Kleinigkeiten, die den Unterschied machen (Rituals-Kosmetik im Bad, leckere Tees mit Edelweiß-Logo, Ruhe)
Es ist genau die Art von Unterkunft, in der ihr morgens nirgendwohin hetzt. Ihr trinkt einen Kaffee im Bademantel, schaut aus dem Fenster auf die Berge und sagt euch, dass es eigentlich keinen Grund gibt, es heute zu übertreiben. Link zur Unterkunft hier.
Persönliche Extra-Tipps:
Wechselt die Gebiete: die leichten Pisten am Maiskogel haben den Kindern sehr gefallen, sportliches Carven oben am Gletscher und die Snowparks waren eine tolle Abwechslung, und die anspruchsvolleren Abfahrten in Zell am See habe ich mit den Kindern zwar ausgelassen, aber auch die finden ihre Fans.
Macht einen Ausflug zum TOP OF SALZBURG (3 029 m): einer der höchsten Aussichtspunkte der Region bietet Alpenpanoramen. Man kommt auch in Skischuhen hinauf, oder für einen halben Tag aufs Skifahren verzichten und nur in Winterstiefeln losziehen.
Wellness nach dem Skifahren: das nahe gelegene Tauern Spa gehört zu den größten Saunalandschaften der Alpen. Und die beheizten Außenpools mit Süß- und Salzwasser sind eine großartige Erholung.
Auch Kaprun und Zell am See selbst sind einen mehrstündigen Spaziergang wert. Es ist definitiv kein reines Skigebiet, aber bei guten Bedingungen kommen auch Langläufer auf ihre Kosten.

Kaprun hat ein wunderschönes Zentrum, für das sich ein Besuch definitiv lohnt. Wir sind an einem Abend einfach nur durch die Stadt spaziert und es war überraschend zauberhaft:
• weihnachtliche Atmosphäre in den Straßen
• Lichter und gemütliche Cafés
• ein Fluss, der mitten durch die Stadt fließt.
Über die Autorin
Marie Klementová ist Bloggerin und Reisende. www.devcezhor.cz Sie geht einen sehr eigenen Weg durch die Welt des Outdoors. Auf ihrem Konto hat sie Besteigungen hoher Berge und interessante Bergüberquerungen. Und das oft mit Kindern. Sie bewegt sich souverän in einer Männerwelt. Sie schafft es, Familie, Arbeit und Reisen unter einen Hut zu bringen. Und vor allem inspiriert sie andere.
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