
Skigebiet Stubai

Das Stubaital südlich von Innsbruck umfasst vier eigenständige Skigebiete: den Stubaier Gletscher als größtes Gletscherskigebiet Österreichs, das familienstarke Schlick 2000, die anfängerfreundlichen Serlesbahnen und die Elferbahnen mit langen Rodelbahnen. Sie sind nicht auf Skiern verbunden, der gemeinsame Skipass gilt ab vier Tagen, und Kinder unter zehn Jahren fahren kostenlos.
Allgemeine Beschreibung
Das Skigebiet
Skipasspreise
Kinderbereiche und Skischulen
Snowpark und Funslopes
Rodeln
Was das Stubaital besonders macht
Für Familien mit Kindern
Unterkünfte
Lifte:
Piste:
Höhe
47
72 km
982 - 3210 m
Aktivitäten für Kinder
Skigebiet
Das Stubaital ist kein einzelnes Skigebiet, sondern ein Tal mit vier eigenständigen Skigebieten:
Stubaier Gletscher am Talschluss oberhalb von Neustift – das größte Gletscherskigebiet Österreichs, am höchsten gelegen und mit der längsten Saison.
Schlick 2000 bei Fulpmes – rund 25 Pistenkilometer und das familienstärkste Gebiet des Tals.
Serlesbahnen in Mieders – klein, ruhig und ausgesprochen anfängerfreundlich.
Elferbahnen in Neustift – sportlichere Abfahrten und lange Rodelbahnen.
Wichtig für die Planung: Die vier Gebiete sind nicht auf Skiern verbunden. Der gemeinsame Stubai Skipass gilt erst ab vier Tagen; kürzere Tickets gelten nur in dem Gebiet, in dem Sie sie kaufen. Der Skibus im Tal ist deshalb ein zentraler Teil der Mobilität.
Wir nennen deshalb keine Summe. Übersicht der vier Skigebiete auf der offiziellen Seite.
Nachtskilauf
Im Skigebiet Stubai gibt es leider kein Nachtskifahren.

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Kinder unter zehn Jahren fahren in Begleitung eines zahlenden Elternteils kostenlos. Das ist eine der großzügigsten Altersgrenzen in Österreich.
Der gemeinsame Stubai Skipass gilt allerdings erst ab vier Tagen in allen vier Skigebieten des Tals. Kürzere Tickets gelten nur in dem Gebiet, in dem Sie sie kaufen – wer nur zwei Tage bleibt und wechseln möchte, zahlt also zweimal.
Der Skibus zwischen den Orten ist im Stubai Skipass enthalten. Weil die vier Gebiete nicht auf Skiern verbunden sind, ist er die eigentliche Verbindung im Tal.
Das Kinderland an den Serlesbahnen war nach der zuletzt veröffentlichten Tarifinformation auch ohne normalen Skipass gegen einen kleinen eigenen Eintritt nutzbar. Für die kommende Saison ist diese Regel noch nicht neu publiziert, fragen Sie also vor Ort nach.
Die vollständigen Wintertarife für die kommende Saison waren Anfang September noch nicht veröffentlicht. Die Kinderregelung ist gut belegt, die genauen Zeiträume prüfen Sie bitte vor dem Kauf.

Rodeln
Rodeln ist im Stubaital eines der stärksten Angebote abseits der Piste, und zwar im Tal, nicht am Gletscher:
Elfer – die Sportrodelbahn nach Neustift ist 8 Kilometer lang und wird per Elferbahn erschlossen; die klassische Route durch das Pinnistal misst ebenfalls 8 Kilometer.
Serles – von der Bergstation führt eine Bahn direkt nach Mieders, weitere liegen Richtung Gleins und Maria Waldrast.
Schlick 2000 – ebenfalls mit Bahnanschluss und Abendbetrieb.
Nachtrodeln ist in mehreren dieser Gebiete möglich; die Tage wechseln zwischen den Saisonen.
Wellness und Entspannung
Das StuBay in Telfes ist ein Bade- und Saunaparadies und die verlässlichste Schlechtwetter-Alternative im Tal. Es liegt außerhalb der Skigebiete; ein Eintritt ist nicht automatisch im normalen Stubai Skipass enthalten.


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Familien mit Kindern
Das Stubaital bündelt vier getrennte Skigebiete mit sehr unterschiedlichen Familienprofilen. Für kleine Kinder ist Schlick 2000 am stärksten: Betreuung ab einem Jahr und das Kinderland an der Mittelstation. Am Stubaier Gletscher beginnt die Betreuung mit drei Jahren, Skikurse wegen der Höhe von rund 2.600 Metern aber erst mit vier; dafür gibt es dort Funslope, Renn- und Speedstrecke sowie den großen Stubai Zoo. Serles ist ruhig und anfängerfreundlich, der Elfer vor allem wegen der langen Rodelbahnen interessant. Die Schwäche: Der gemeinsame Skipass gilt erst ab vier Tagen.

Skipasspreise
Der gemeinsame Stubai Skipass gilt ab vier Tagen in allen vier Gebieten und schließt den Skibus ein. Kinder unter zehn Jahren fahren in Begleitung eines zahlenden Elternteils kostenlos – das ist eine der großzügigsten Altersgrenzen in Österreich.
Hinweis zur Saison: Die vollständigen Wintertarife für 2026/27 waren Anfang September noch nicht veröffentlicht. Prüfen Sie die genauen Bedingungen deshalb vor dem Kauf. Aktuelle Tarife auf der offiziellen Seite.
Kinderbereiche und Betreuung
Schlick 2000 – BIG Rons Kinderland an der Mittelstation Froneben mit mehreren Förderbändern, Schneekarussells, Tipi und Slalomstrecke. Die Betreuung nimmt Kinder bereits ab einem Jahr, mit Schlafraum und Wickeltisch; die Mittagsbetreuung mit Essen beginnt mit drei Jahren.
Stubaier Gletscher – BIG Family Kinderland am Gamsgarten mit Förderbändern, davon mindestens eines überdacht, Karussell, Kinderslalom und großer Schneeburg. Der Indoor-Kindergarten nimmt Kinder ab drei Jahren.
Serlesbahnen – King Serlis Kinderland direkt an der Talstation mit Zauberteppich und Tellerlift, dazu ein Schneespielplatz mit Iglu an der Bergstation.
Zum Kursalter: Die geprüften Skischulen beginnen mit Gruppenkursen ab vier Jahren, am Gletscher ausdrücklich wegen der Höhenlage von rund 2.600 Metern. Betreuung ab einem beziehungsweise drei Jahren ist etwas anderes als ein Skikurs – planen Sie mit einem Dreijährigen also nicht mit Unterricht.
Snowpark und Spaßstrecken
Der Stubai Zoo am Gletscher ist einer der bekanntesten Snowparks Österreichs, mit Lines von kleinen Obstacles bis zu großen Kickern. Dazu kommen die BIG Family Funslope, ein Slalom und ein Boardercross.
Für messbare Aufgaben gibt es den Speed-Check am Daunferner und die Rennstrecke am Eisjoch mit Zeitnehmung. In Schlick 2000 gibt es ebenfalls einen Speed-Check, einen Snowpark und wöchentliche Kinderrennen der Skischule.

Kinder 3-6 Jahre
In Schlick 2000 werden Kinder bereits ab einem Jahr betreut, mit Schlafraum und Wickeltisch; das Kinderland an der Mittelstation Froneben hat mehrere Förderbänder, Schneekarussells und eine Slalomstrecke. Am Stubaier Gletscher beginnt der Indoor-Kindergarten mit drei Jahren. Skikurse starten in beiden Gebieten aber erst mit vier Jahren, am Gletscher ausdrücklich wegen der Höhenlage. Serles hat ein Kinderland mit Zauberteppich und Tellerlift direkt an der Talstation.
Kinder 7-10 Jahre
Am Stubaier Gletscher liegen die BIG Family Funslope, ein Slalom, ein Boardercross und der Snowpark Stubai Zoo, dessen kleinere Obstacles erste Freestyle-Schritte erlauben. Schlick 2000 ergänzt Kinderland, Speed-Check, Snowpark und wöchentliche Kinderrennen der Skischule. Serles bleibt die ruhigere Alternative mit Kinderland und Schneespielplatz mit Iglu. Die Auswahl ist groß, gewechselt wird allerdings per Skibus oder Auto.
Kinder 11-15 Jahre
Der Stubai Zoo am Gletscher ist einer der bekanntesten Snowparks Österreichs und reicht von kleinen Obstacles bis zu großen Kickern. Messbar wird es beim Speed-Check am Daunferner und auf der Rennstrecke am Eisjoch mit Zeitnehmung. Für Jugendliche, die lieber rodeln, sind die beiden acht Kilometer langen Bahnen am Elfer die stärkste Alternative im Tal.

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Was das Stubaital besonders macht
Der Stubaier Gletscher ist das größte Gletscherskigebiet Österreichs, mit Skibetrieb von Oktober bis Mai. Für Familien ist aber die Kombination im Tal entscheidend: Schlick 2000 nimmt Kinder in der Betreuung schon ab einem Jahr, die Skikurse beginnen mit vier. Eine Familie mit zwei verschiedenaltrigen Kindern hat hier also für beide ein Programm.
Die zweite Besonderheit ist die Nähe zu Innsbruck. Das Tal beginnt gleich hinter der Stadt, was für Familien mit Anreise über den Brenner praktisch ist.
Veranstaltungen
Am Gletscher finden über den Winter Freestyle-Bewerbe im Stubai Zoo statt, in Schlick 2000 wöchentliche Kinderrennen der Skischulen. Die Termine ändern sich jede Saison, deshalb nur als Link: Aktuelles Winterprogramm auf der offiziellen Seite.
Wo der Skipass gilt
Der Stubai Skipass ab vier Tagen gilt in allen vier Skigebieten des Tals und schließt den Skibus ein. Kürzere Tickets gelten nur in dem Gebiet, in dem Sie sie kaufen.
Schlick 2000, Serles und Elfer sind keine „umliegenden" Skigebiete, sondern gleichwertige Teile des Tals. Zwischen ihnen und dem Gletscher fährt man mit Skibus oder Auto, nicht auf Skiern.
Wer auch Innsbruck einbeziehen will, findet im Ski plus City Pass eine weitere Variante, die Skigebiete und städtische Einrichtungen kombiniert.


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Unterkünfte im Stubaital
Weil die vier Gebiete nicht verbunden sind, entscheidet der Ort, welches Skigebiet Sie vor der Tür haben:
Neustift – am Talschluss, am nächsten am Gletscher und an den Elferbahnen mit den langen Rodelbahnen.
Fulpmes – direkt bei Schlick 2000, dem familienstärksten Gebiet mit Betreuung ab einem Jahr.
Mieders – bei den Serlesbahnen, dem ruhigsten und anfängerfreundlichsten Gebiet.
Telfes – zentral im Tal, mit dem StuBay als Schlechtwetter-Alternative.
Der Skibus verbindet die Orte und ist im Stubai Skipass enthalten, sodass sich das Gebiet auch ohne Auto wechseln lässt.
Unterkünfte buchen
Im Stubaital haben wir nur rund zwanzig Unterkünfte im Angebot, vor allem in Neustift. In Fulpmes, also bei Schlick 2000, haben wir nur eine einzige Unterkunft, obwohl das für Familien mit kleinen Kindern der beste Teil des Tals ist.
Unterkünfte in Neustift, also am nächsten am Gletscher und an den Elferbahnen
Wer im Stubaital nichts findet, sucht im weiteren Tirol und plant die Anfahrt ein. Das Tal ist von der Autobahn bei Schönberg rund 35 Kilometer lang, zum Gletscher fährt man vom Taleingang über eine halbe Stunde:
Unterkünfte direkt in den Orten des Tals werden meist direkt und lange im Voraus gebucht. Wer gezielt ins Stubaital will, wendet sich auch an Stubai Tirol.




