Skigebiet Ehrwalder Alm
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Die Ehrwalder Alm ist der kompakte Familienberg oberhalb von Ehrwald mit 27,5 präparierten Pistenkilometern und sieben Liftanlagen zwischen 1.100 und 1.900 Metern. Ihre Besonderheit ist echte Kinderbetreuung ab 0 Jahren direkt an der Bergstation, dazu ein kostenloser öffentlicher Spielraum, Kinderland und DIDIs Schnee-Spielplatz. Skikurse starten ab drei Jahren, danach folgen Familypark, Funslope und Snowpark.
Allgemeine Beschreibung
Das Skigebiet und die Top Snow Card
Saison 2026/27
Nachtskilauf
Betreuung ab 0 Jahren
Kostenloser Spielraum, Kinderland und Skikurs
Familypark, Funslope und Snowpark
Skipass und Familienregeln
Nachtrodeln am Freitag
Für Familien mit Kindern
Wo wohnen
Ohne Ski
Lifte:
Piste:
Höhe
7
27,5 km
1.100 - 1.900 m
Skigebiet Ehrwalder Alm
Die Ehrwalder Alm ist ein eigenständiger Skiberg innerhalb der Tiroler Zugspitz Arena. Der Betreiber nennt aktuell 27,5 Kilometer präparierte Pisten, sieben Liftanlagen und eine Höhenlage von rund 1.100 bis 1.900 Metern.
Wichtig ist die Abgrenzung zum regionalen Skipass: Die häufig genannten 211 Pistenkilometer und 86 Anlagen gehören zur Top Snow Card mit mehreren Skigebieten in Tirol und Bayern. Sie sind nicht die Größe der Ehrwalder Alm.
Das Kinderland führt der Betreiber übrigens als Infrastruktur, nicht als achte Liftanlage.
Saison 2026/27
Der Winterbetrieb ist vom 11. Dezember 2026 bis 4. April 2027 geplant. Die Ehrwalder Almbahn und der 6er Ganghofer starten täglich bereits um 8:00 Uhr, die übrigen Anlagen ab 8:30 Uhr.
Für Familien ist der frühe Start praktisch: Kinderland, Skischule und Betreuung liegen oben am Almplatz – man kann also vor der größten Tageswelle bereits am zentralen Familienbereich sein.
Nachtskilauf
Reguläres öffentliches Nachtskifahren gibt es auf der Ehrwalder Alm nicht. Außerhalb der normalen Liftzeiten sind die Pisten wegen der Präparierung mit Seilwinden gesperrt. Was es stattdessen gibt, ist Nachtrodeln am Freitag.
Betreuung ab 0 Jahren
Die außergewöhnlichste Familienleistung liegt direkt an der Bergstation: Im Kinderhort Tirolerhaus werden Kinder bereits ab 0 Jahren betreut, im Winter täglich von 9:00 bis 15:00 Uhr. Die Betreuung lässt sich flexibel auch nur für einen kurzen Zeitraum nutzen, angemeldet wird direkt vor Ort.
Das ist echte Betreuung für nicht skifahrende Babys und Kleinkinder – kein Skikurs und keine reine Mittagsbetreuung. In dieser Form haben wir es sonst nirgends gefunden.
Auch ohne Betreuung: kostenloser Spielraum
Im Untergeschoss des Tirolerhauses liegt zusätzlich ein kostenloser, öffentlich zugänglicher Kinderspielraum mit Kletterwand, Ritterburg, Hexenhaus, Spielen und TV-Ecke. Er ist im Winter ebenfalls täglich von 9:00 bis 15:00 Uhr geöffnet, ohne gebuchte Betreuung allerdings unbeaufsichtigt – Eltern bleiben also dabei.
Kinderland und Skikurs
Am Almplatz liegen Kinderland, Förderbänder und ein Minilift. Beide Ehrwalder Skischulen bestätigen erste Skikurse ab drei Jahren.
Der Anfängerbereich liegt nicht im Tal – hier ist das aber kein Nachteil. Die Kabinenbahn bringt auch nicht skifahrende Eltern direkt zum Almplatz, wo Kinderland, Betreuung, Spielraum und Tirolerhaus dicht nebeneinanderliegen. Sie fahren also einmal hinauf und haben oben alles beisammen, statt zwischen Tal und Berg zu pendeln.
Vom Kinderland bis in den Snowpark
Sobald Kinder sicher bremsen und Kurven fahren, bietet die Ehrwalder Alm mehrere klar getrennte nächste Stufen.
Im Familypark probieren Kinder und Freestyle-Anfänger ihre ersten Sprünge über drei kleine Kicker und erste Slides auf drei Boxen.
Die Funslope ergänzt Wellen, Steilkurven und spielerische Elemente wie den DIDI-High-Five, einen Speedboost und die Schneeschnecke.
Für Teenager: eigener Snowpark
Größere Kinder und Jugendliche wechseln in den Snowpark Ehrwalder Alm an der Klämmli-Piste. Die Lines reichen von Jibs und kleineren Tabletops bis zu größeren Sprüngen.
Besonders praktisch ist der Klämmli-Lift direkt am Park: Nach einem Run geht es ohne Umweg sofort wieder nach oben, ein Kind muss also nicht nach jedem Versuch quer durchs Gebiet zurückfahren.
Im offiziellen Pistenplan ist außerdem eine eigene Rennstrecke ausgewiesen.
Ehrlich zur Einordnung: Eine SkiMovie-Funktion, einen Speed-Check oder eine Crossstrecke gibt es hier nicht, und der Snowpark spielt nicht in der Liga der großen Freestyle-Destinationen. Für sportliche Jugendliche mit Freestyle-Schwerpunkt ist die Ehrwalder Alm eher ein guter Nebenberg als das Hauptziel.
Skipass 2026/27
Bei den Tickets ist die Reichweite größer als das eigentliche Skigebiet.
Die Kurz- und Tagesprodukte Ehrwald-Lermoos-Biberwier gelten auf der Ehrwalder Alm, bei den Wettersteinbahnen Ehrwald, am Grubigstein in Lermoos und am Marienberg in Biberwier. Die Zugspitze beziehungsweise das Zugspitzplatt ist darin nicht enthalten.
Ab zwei Tagen gilt die Top Snow Card in einem deutlich größeren grenzüberschreitenden Verbund mit 211 Pistenkilometern und 86 Anlagen, darunter Berwang-Bichlbach, die Zugspitze sowie Gebiete rund um Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald. Das ist ein Ticketnetz, kein zusammenhängendes Skigebiet.
Kinder und Familien
Kinder bis einschließlich fünf Jahre fahren in Begleitung der Eltern kostenlos und bekommen an der Kasse einen eigenen Gratis-Skipass.
Zusätzlich gibt es Familienkarten für Eltern beziehungsweise Großeltern mit eigenen Kindern oder Enkeln; dafür ist ein Familiennachweis nötig.
Nachtrodeln am Freitag
Statt Nachtskifahren gibt es im Winter 2026/27 ein echtes Freitags-Nachtrodeln, mit mehreren konkreten Terminen im Januar, Februar und Anfang März.
An den Rodelabenden fährt die Ehrwalder Almbahn von 18:30 bis 21:30 Uhr, und die beleuchtete Talabfahrt gehört dann den Rodlern. Das Angebot ist schneeabhängig und kann kurzfristig abgesagt werden – prüfen Sie den Termin am selben Tag.
Wo wohnen?
Für Familien, die die Ehrwalder Alm als Hauptberg nutzen, ist eine Unterkunft möglichst nahe der Ehrwalder Almbahn am praktischsten. Dann liegen Gondel, Kinderland, Skischule und Betreuung jeden Morgen auf derselben Route.
Wer zentraler in Ehrwald wohnt, hat mehr Dorf-Infrastruktur und kann leichter auch die Wettersteinbahnen oder die Zugspitze ausprobieren.
Lermoos oder Biberwier sind sinnvoll, wenn Sie bewusst mehrere Gebiete der Region fahren wollen. Für tägliche Kinderbetreuung und Skischule auf der Ehrwalder Alm bedeuten sie dagegen zusätzliche Transfers – mit einem sehr kleinen Kind rechnen Sie damit lieber nicht.
Ohne Ski
Ab der Bergstation starten präparierte Winterwanderwege. Nicht skifahrende Familienmitglieder können nach der Gondelfahrt also ihr eigenes Programm machen und später wieder am Tirolerhaus mit den Skifahrern zusammentreffen.
Mehr über die übrigen sechs Skigebiete der Region und die Skibus-Architektur finden Sie auf der Seite zur Tiroler Zugspitz Arena.



