
Seebensee
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Der Seebensee ist ein Hochgebirgssee in der Mieminger Kette oberhalb von Ehrwald in Tirol. Mit dem Auto kommen Sie nicht hin. Das letzte Stück geht jeder zu Fuß oder mit dem Rad. Berühmt ist der See für sein smaragdgrünes Wasser und dafür, dass sich bei ruhiger Oberfläche das Zugspitzmassiv darin spiegelt - eines der bekanntesten Motive der Tiroler Zugspitz Arena.
Ein Stück höher und deutlich steiler liegt der Drachensee, über ihm auf einem Sattel die Coburger Hütte. Die meisten Gäste suchen die beiden Seen getrennt, im Gelände sind sie eine einzige zusammenhängende Tour. Deshalb stehen sie hier auf einer Seite.
Ein Badeurlaub wird das nicht. Es sind kalte Bergseen in einem empfindlichen Naturraum; die Region weist ausdrücklich darauf hin, dass ihre Bergseen keine Badeseen sind. Hier geht man und schaut, statt auf der Decke zu liegen.
Seebensee und Drachensee in Zahlen
- Bundesland: Tirol, Region Tiroler Zugspitz Arena
- Gebirge: Mieminger Kette; der Blick geht über das Tal auf das Wettersteingebirge mit der Zugspitze
- Nächster Ort: Ehrwald, zweite Basis ist Lermoos
- Seebensee: 1.657 m ü. A., rund 6,5 ha, bis zu 30 m tief
- Drachensee: 1.874 m ü. A., bis zu rund 28 m tief
- Coburger Hütte: 1.917 m, etwa 250 Höhenmeter über dem Seebensee
- Zugang: nur zu Fuß oder mit dem Rad; die Ehrwalder Almbahn verkürzt den Aufstieg
- Standardvariante: mit der Bergbahn und zu Fuß zum See - ab der Bergstation je Richtung 1,5 bis 2 Stunden
- Kinderwagen: allenfalls geländegängig auf dem Fahrweg, kein normaler Buggy
- Baden: nicht als Badeziel einplanen
Zwei Dinge, die häufig verwechselt werden
Der Seebensee liegt nicht auf der Staatsgrenze. Er liegt ganz in Österreich, südlich von Ehrwald. Zugspitze und Wettersteingebirge sind das, worauf Sie vom Ufer über das Tal blicken - nicht das Gebirge, in dem der See selbst liegt.
Und am See wohnt man nicht. Hotel oder Pension gibt es dort keine; die nächste bewirtschaftete Alm steht unterhalb des Sees, die Coburger Hütte hoch darüber. Wer lieber schwimmen als steigen will, ist am Achensee oder am Klopeiner See besser aufgehoben.
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Der Seebensee ist ein Hochgebirgssee in Tirol, welcher auf einer Höhe von 1657 m liegt. Der See liegt direkt an der Grenze zu Österreich und Deutschland in der Nähe der Olympiastadt Garmisch-Partenkirchen im Wettersteingebirge. Dank seiner Lage bietet der See einen atemberaubenden Blick auf den Zugspitz,den höchsten Berg Deutschlands.

Anreise aus Deutschland
Berlin:
7,5 Std.
Hamburg:
9,5 Std.
München:
2 Std.
Köln:
7 Std.
Frankfurt:
5 Std.
Stuttgart:
3 Std.
Leipzig:
6 Std.
Man kann von Ehrwald aus direkt zum See radeln oder wandern. Der anspruchsvollste Teil der Strecke liegt direkt an der Ehrwalder Grenze und der Bergstation der Ehrwalder Almbahn. Abenteurer und begeisterte Sportler werden sich über einen Tagesausflug freuen.


Familien mit Kindern und jene, die sich den anspruchsvollen Teil sparen möchten, können den ersten Teil der Strecke mit der Seilbahn zurücklegen und von dort aus zu Fuß oder mit dem Fahrrad weiterwandern - in diesem Fall wartet eine schöne und leichte Nachmittagswanderung auf Sie.


Auf der Tour warten zwei Highlights auf Sie. Zum einen der Seebensee und zum anderen die Coburger Hütte, die an einem steilen Hang oberhalb des Sees gelegen ist. Der Aufstieg zur Coburger Hütte dauert etwa 40 Minuten. Sie werden mit einer köstlichen und regionalen Küche und einem Blick auf den Drachensee, ein weiterer kleiner Alpensee, belohnt.

Und wem dieser Aufstieg noch nicht reicht, kann auf dem Rückweg noch zum Igelsee gehen. Lesen Sie den vollständigen Artikel über unseren Urlaub in unserem Blog, um einen besseren Eindruck von der Reise zum Seebensee zu bekommen.
Einzigartige Unterkunft bei den Seebensee
Interessante Links:
Wegbeschreibung nach Seebensee:

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Zuerst die Route wählen
Das ist die wichtigste Entscheidung des Ausflugs, und sie fällt zu Hause, nicht auf dem Parkplatz. Zum Seebensee führen mehrere offizielle Wege, und die Unterschiede sind gewaltig - von der langen, technisch einfachen Strecke ab der Bergbahn bis zur Runde über einen seilversicherten Felssteig. Auf Fotos sehen sie alle gleich aus.
Die Varianten im Überblick
- Mit der Bergbahn zum Seebensee - ab der Bergstation auf rund 1.500 m auf breiten Fahr- und Waldwegen an den See. Technisch einfach, aber nicht kurz. Für normale Wanderer und Kinder, die das selbst gehen.
- Mit der Bergbahn weiter zum Drachensee - vom Seebensee noch einmal ein steiler Anstieg in Serpentinen hinauf zur Coburger Hütte. Halber bis ganzer Tag. Für konditionsstarke Wanderer mit sicherem Tritt.
- Aus dem Tal über die Ehrwalder Alm - ohne Bahn kommen rund 400 Höhenmeter aus dem Ehrwalder Becken dazu, der Weg bleibt technisch einfach. Für konditionsstarke Wanderer.
- Aus dem Tal bis zum Drachensee - beide Anstiege hintereinander, in Summe eine ganztägige Bergtour. Nur mit Kondition und Zeitreserve.
- Rundtour über den Hohen Gang - 11,2 km, 5:40 Stunden, 850 Höhenmeter, teilweise seilversicherter Felssteig, von der Tiroler Zugspitz Arena als schwierig eingestuft. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Voraussetzung. Nur für erfahrene Bergwanderer.
- Bike and Hike - mit dem Rad oder E-Bike zum Seebensee, dort abstellen und zu Fuß zur Coburger Hütte weiter. Für sportliche Radfahrer, nicht für die Familienrunde.
Unser Tipp für den ersten Besuch: nehmen Sie die Bergbahn und gehen Sie zum Seebensee. Hier lässt sich die Zeit ehrlich abschätzen, und Sie können jederzeit umkehren, ohne dass der Tag verdorben ist. Der See ist das Ziel, der Drachensee der Bonus für alle, denen Kraft und Zeit bleiben.
Wofür Sie sich auch entscheiden: mischen Sie die Kennzahlen der Varianten nicht. Elf Kilometer können den bequemen Weg ab der Bergbahn meinen oder die Runde über den gesicherten Steig - zwei völlig verschiedene Tage. Die offiziellen Daten der Rundtour finden Sie bei tirol.at.

Mit der Bergbahn zum Seebensee
Die üblichste und vernünftigste Variante. Die Ehrwalder Almbahn bringt Sie von Ehrwald (Talstation rund 1.100 m) hinauf zur Ehrwalder Alm auf 1.505 m und nimmt Ihnen damit den langen Anstieg aus dem Tal ab. Ab der Bergstation geht es zu Fuß weiter.
Die Kennzahlen der Region
- Start: Bergstation Ehrwalder Almbahn, 1.505 m
- Länge: rund 5,1 km je Richtung, hin und zurück etwa 10,7 km
- Gehzeit: 1,5 bis 2 Stunden je Richtung
- Aufstieg: 222 Höhenmeter bis zum See, rund 300 Höhenmeter auf der ganzen Runde
- Schwierigkeit: technisch einfach, als roter Bergweg klassifiziert
- Hin und zurück: rund 3 bis 4 Stunden reine Gehzeit
Die letzte Zeile ist der eigentliche Punkt. Technisch einfach heißt nicht kurz. Zu den drei bis vier Stunden Gehzeit kommen Pausen, Fotos am See, eine Einkehr auf der Seebenalm und die Bahnfahrt in beide Richtungen - realistisch ist das ein halber bis ganzer Tag. Wer um ein Uhr mittags an der Bergstation losgeht, bekommt Probleme mit der Zeit, nicht mit dem Gelände.
Wie der Weg verläuft
Von der Bergstation führt ein geschotterter Fahrweg leicht ansteigend nach Osten, am Gasthof Alpenglüh'n auf 1.550 m vorbei. An einem Schilderbaum zweigt rechts der schmalere Koatiger Weg in den Wald ab; er mündet nach kurzer Zeit wieder in den Fahrweg. Mit Kindern und bei Nässe bleiben Sie besser auf der breiten Variante.
Um die nördlichen Ausläufer des Tajakopfs herum erreichen Sie die Seebenalm auf 1.575 m. Kurz davor biegt ein Schotterweg links ab und steigt zum See hinauf; dieses letzte Stück ist schmaler und steiniger. Direkt am Seebensee steht keine Hütte - die Seebenalm ist die letzte Stelle, an der Sie etwas Warmes bekommen.
Wo Sie für die Spiegelung stehen müssen
Das Zugspitzmassiv spiegelt sich am besten vom Südende des Sees, wo Sie den Berg genau gegenüber haben. Dafür brauchen Sie eine ruhige Wasseroberfläche, und die gibt es eher am Morgen - im Lauf des Tages kommt fast immer Wind auf. Eine Garantie ist das trotzdem nicht: Wind, Wetter, Licht und Wasserstand entscheiden.
Der Rückweg
Zurück geht es auf demselben Weg; ab der Seebenalm können Sie alternativ dem Fahrweg über den Aussichtspunkt Talblick folgen. Kalkulieren Sie die letzte Talfahrt nicht auf die Minute. Der Rückweg dauert erfahrungsgemäß länger als gedacht, und wer die Bahn verpasst, steigt zusätzlich ins Tal ab. Unser Tipp: Seien Sie mindestens eine Stunde vor Betriebsschluss an der Bergstation, mit Kindern und bei wechselhaftem Wetter eher früher. Die aktuellen Betriebszeiten stehen auf almbahn.at.


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Höher hinauf: Drachensee und Coburger Hütte
Vom Seebensee führt ein Steig weiter nach oben und endet am zweiten See. Das ist die schönste Fortsetzung des Ausflugs, aber es ist keine Verlängerung eines leichten Spaziergangs - Gelände und Anforderungen ändern sich hier spürbar.
Die Reihenfolge
- Vom See geht es am linken Ufer noch bequem weiter bis zur Talstation der Materialseilbahn, über die die Coburger Hütte versorgt wird.
- Dann beginnt der eigentliche Anstieg: steile Serpentinen durch die Latschen, rund 250 Höhenmeter, je nach Tempo etwa 40 bis 60 Minuten.
- Oben auf dem Sattel steht die Coburger Hütte auf 1.917 m, mit Blick zurück auf den Seebensee und die Zugspitze.
- Von der Hütte sind es nur wenige Minuten zum Drachensee auf 1.874 m. Er liegt etwas unterhalb in einem engen Felskessel und wirkt deutlich hochalpiner als der Seebensee. Sein Wasser bleibt sehr kalt, wie bei allen Seen in dieser Höhe.
Was dieser Abschnitt verlangt
Sicheren Tritt und festes Schuhwerk. Es ist ein Bergsteig mittlerer Schwierigkeit, kein breiter Weg. Bei Nässe, nach Regen und bei Gewitterneigung ist er deutlich weniger geeignet: die Serpentinen sind rutschig, und im offenen Gelände oberhalb des Seebensees gibt es keinen Unterstand.
Rechnen Sie ihn auch zeitlich ein. Auf- und Abstieg allein verlängern die Grundtour um etwa 1,5 bis 2 Stunden, Einkehr auf der Hütte und der Abstecher zum Drachensee kommen obendrauf - und das alles muss in die Betriebszeiten der Bahn passen.
Igelsee und Grünsteinsee
In der Umgebung werden zwei weitere kleine Wasserflächen genannt. Der Igelsee liegt am Fuß des Igelkopfs unterhalb des Seebensees und ist ein Abstecher für Ruhesuchende, kein gleichwertiges drittes Ziel; er ist deutlich kleiner, als Bilder vermuten lassen. Der Grünsteinsee liegt hoch über dem Drachensee und gehört schon zu den anspruchsvolleren Bergvarianten, nicht zur normalen Verlängerung des Ausflugs.

Mit Kindern, Kinderwagen und Kindertrage
Hier wird am häufigsten falsch geplant. Der Weg ab der Bergbahn gilt als einfach, und daraus wird schnell der Schluss, er sei automatisch familientauglich. Entscheidend ist aber nicht der Untergrund, sondern die Länge - rund elf Kilometer und drei bis vier Stunden reine Gehzeit sind auch für Erwachsene viel, die sonst nicht wandern.
Zum Seebensee mit Kindern ja, wenn
- das Kind rund elf Kilometer im Berggelände aus eigener Kraft schafft und drei bis vier Stunden Gehen durchhält,
- es festes Schuhwerk trägt, keine Sandalen und keine Turnschuhe mit glatter Sohle,
- Sie am Vormittag starten, damit Zeit für Pausen und für die Rückkehr vor der letzten Talfahrt bleibt,
- Sie genug zu trinken und zu essen dabeihaben - zwischen Seebenalm und See gibt es nichts mehr zu kaufen.
Beurteilen Sie das nach dem einzelnen Kind, nicht nach dem Alter. Ein Achtjähriger, der Berge gewohnt ist, schafft es leichter als ein Zwölfjähriger, der zum ersten Mal wandert.
Zum Drachensee nur nach eigener Einschätzung
Den Anstieg zur Coburger Hütte und zum Drachensee empfehlen wir kleinen Kindern nicht pauschal. Er ist steil, steinig und verlangt sicheren Tritt. Ob ein Kind ihn schafft, entscheiden Erfahrung und Kondition, das Wetter und vor allem die verbleibende Zeit bis zur letzten Talfahrt - der Abstieg findet mit müden Beinen statt.
Mit dem Kinderwagen
Der Fahrweg ab der Bergstation ist breit und geschottert, mit einem geländegängigen Modell kommen Sie ein gutes Stück weit. Der Abschnitt kurz vor dem See wird jedoch schmaler und steiniger, und der Seebensee gehört nicht zu den ausgewiesenen Kinderwagenwegen der Region. Mit einem normalen Buggy fangen Sie gar nicht erst an.
Wohin stattdessen: rund um die Bergstation gibt es kinderwagentaugliche Runden, und der Ehrwalder Almsee ist von der Bergbahn aus bequem zu erreichen. Die Bahn hat dort eine eigene Familienrunde ausgeschildert. Für eine Familie mit den Kleinsten ist das ein vollwertiger halber Tag und keine Notlösung.
In der Kindertrage
Auf dem Weg ab der Bergbahn lässt sich eine Kindertrage gut einsetzen, machen Sie es sich aber nicht zu leicht. Sie tragen ein Kind elf Kilometer weit in einer Höhe, in der das Wetter schnell umschlägt. Ein Kind in der Trage bewegt sich nicht und kühlt früher aus als Sie, die Sonne brennt oben stärker, und der Rückweg ist genauso lang - nur eben müde.
Auf den steinigeren Abschnitten verschiebt das Kind zudem den Schwerpunkt des Tragenden. Man braucht sicheren Tritt und eine Trage, in der man sich gut ausbalancieren kann - mit einem geliehenen Modell, in dem Sie noch nie über unebenen Untergrund gegangen sind, beginnt man diese Tour nicht.


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Ohne Bergbahn: aus dem Tal, Hoher Gang und mit dem Rad
Die Bahn ist nicht Pflicht, nur praktisch. Wer den ganzen Weg zu Fuß gehen oder mit dem Rad hinauffahren will, hat die Wahl - die Varianten unterscheiden sich allerdings weit stärker voneinander, als man es sonst gewohnt ist.
Zu Fuß aus Ehrwald über die Ehrwalder Alm
Technisch die einfachere Variante, ohne gesicherte Passagen. Sie führt aus dem Tal auf Wald- und Wirtschaftswegen über die Ehrwalder Alm und die Seebenalm.
- Bis zum Seebensee: aus dem Ehrwalder Becken kommen rund 400 Höhenmeter gegenüber der Bahnvariante dazu, insgesamt also etwa 650 Höhenmeter und ein deutlich längerer Tag.
- Bis zum Drachensee: beide Anstiege hintereinander, rund 900 Höhenmeter - eine ganztägige Bergtour für konditionsstarke Wanderer.
Diese Variante umgeht den gesicherten Steig Hoher Gang und erreicht den Seebensee auf technisch einfacheren Wegen. Achtung beim Weitergehen: der Schlussanstieg zum Drachensee bleibt ein steiler Bergsteig mittlerer Schwierigkeit und verlangt sicheren Tritt, ganz gleich, wo Sie gestartet sind. Der eigentliche Anspruch dieser Variante ist die Kondition. Brechen Sie früh am Morgen auf und rechnen Sie damit, bei vollem Tageslicht zurück zu sein.
Die Runde über den Hohen Gang ist eine andere Kategorie
Im Netz kursieren die Werte 11,2 km, 5:40 Stunden und 850 Höhenmeter als Weg von Ehrwald ohne Bahn. Das sind nicht die Werte der normalen Route. Sie gehören zu einer bestimmten Rundtour, die über einen steilen Waldanstieg und den teilweise seilversicherten Felssteig Hoher Gang führt.
Die offizielle Beschreibung verlangt hier ausdrücklich Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und alpine Erfahrung. Das ist keine Variante für einen Familienausflug und auch keine, mit der man sich einfach das Bahnticket spart. Bei Schnee, Vereisung, starkem Regen oder Gewitter geht man auf gesicherte Steige gar nicht.
Mit dem Rad und Bike and Hike
Zum Seebensee kann man mit dem Mountainbike oder E-Bike hinauffahren; aus dem Tal sind rund 650 Höhenmeter zu bewältigen. Der Untergrund ist gemischt - Asphalt, Schotter und steinigere Abschnitte.
- Die erste Rampe ab der Talstation ist sehr steil und asphaltiert. Sie lässt sich umgehen, indem Sie das Rad mit der Bahn hinaufnehmen.
- Ab der Seebenalm wird der Weg wieder steiler und steiniger.
- Die Strecke wird mit Wanderern geteilt - fahren Sie rücksichtsvoll und mit der Hand an der Bremse. Ein Helm versteht sich von selbst.
- Bike and Hike: am Seebensee geht es am linken Ufer bis zur Materialseilbahn, dort stellen Sie das Rad ab und gehen die rund 250 Höhenmeter zur Coburger Hütte zu Fuß. Hinauf wird nicht gefahren.
Der Radtransport in der Bahn kostet extra: in der Saison 2026 sind es 8 € für Berg- und Talfahrt und 4 € für die einfache Fahrt. Im Z-Ticket ist er nicht enthalten, sondern zählt dort ausdrücklich als separat zu zahlende Zusatzleistung.

Bergbahn, Parken, Bus und Z-Ticket
Ehrwalder Almbahn: Betriebszeiten 2026
- Sommerbetrieb: ab 14. Mai 2026 täglich; die Sommertarife gelten bis 8. November 2026
- Mai, Juni, Oktober und November: 8:30 bis 16:30 Uhr
- Juli, August und September: 8:00 bis 17:30 Uhr
Das sind die Betriebszeiten der Bahn und keine Empfehlung, bis wann man unterwegs sein kann. Kehren Sie mit Reserve zurück.
Preise Sommer 2026
- Erwachsene: 26 € Berg- und Talfahrt, 17 € einfache Fahrt
- Kinder von 6 bis 15 Jahren: 16 € und 10 €; Kinder unter 6 Jahren fahren in Begleitung der Eltern frei
- Familienkarte Eltern mit zwei Kindern: 67 € Berg- und Talfahrt, 43 € einfache Fahrt; jedes weitere Kind 7 €
- Fahrrad: 8 € und 4 €
Familienkarten gelten auch für Großeltern mit eigenen Enkelkindern, als Kind zählt man bis einschließlich 18 Jahre, und den ermäßigten Preis erhalten höchstens zwei Erwachsene; ein Nachweis der Familienzugehörigkeit ist beim Kauf vorzulegen. Bezahlt wird bar, mit Bankomat- oder Kreditkarte. Hunde müssen in der Bahn an der Leine geführt werden, bei Problemhunden verlangt der Betreiber zusätzlich einen Maulkorb. Alle weiteren Tarife stehen auf almbahn.at.
Parken an der Talstation
Der Parkplatz ist nicht kostenlos - das ist die erste unangenehme Überraschung des Tages.
- PKW: 5 € pro Tag · Parkgarage: 10 € pro Tag
- Bezahlt wird über die App Parkster, Parkzone 6635 Ehrwalder Almbahn, wählbar für einen bis sieben Tage
- Die Tagesparkplätze sind auch für Wohnmobile geeignet, es gibt eine kostenpflichtige Ladestation für Elektroautos
- Übernachten im Fahrzeug und Campieren sind verboten, in Ehrwald gibt es dafür zwei Campingplätze
Bezahltes Parken garantiert keinen freien Platz. An schönen Sommerwochenenden kommen Sie früh oder nehmen den Bus.
Anfahrt und der Tag ohne Auto
Die Talstation liegt in der Dr.-Ludwig-Ganghofer-Straße 66 in Ehrwald. Von München sind es über die A95 und Garmisch-Partenkirchen rund 110 km, von Ulm über die A7 und Füssen etwa 150 km, vom Grenztunnel Füssen 35 km und von Innsbruck über den Fernpass rund 70 km.
In der Sommersaison fährt ein Ortsbus vom Bahnhof Ehrwald-Zugspitzbahn über den Ortskern zur Talstation, rund drei Kilometer. Prüfen Sie die konkrete Verbindung und vor allem die letzte Rückfahrt im aktuellen Fahrplan - darauf steht der ganze autofreie Tag.
Gute Nachricht für alle, die in der Region übernachten: mit der Gästekarte Ihres Gastgebers sind die Regionalbusse im festgelegten Gebiet kostenlos. Sie bekommen die Karte bei der Anreise, und für einen Tag ohne Auto ist sie das Nützlichste, was Sie in der Tasche haben.
Z-Ticket und Gästekarte sind zwei verschiedene Dinge
Für die Region gibt es die kostenpflichtige Aktivkarte Z-Ticket Tiroler Zugspitz Arena. 2026 gilt sie vom 13. Mai bis 8. November und wird als Karte für 3 bis 13 Tage verkauft; dazu kommt die Variante 4 aus 6, also vier frei wählbare Tage innerhalb von sechs. Kinder von 6 bis 15 und Jugendliche von 16 bis 18 zahlen weniger, für Kinder bis 5 Jahre gibt es kein Z-Ticket.
Wichtig sind die Grenzen, die in der Werbung untergehen:
- Zugspitze: eine Berg- und Talfahrt für die gesamte Gültigkeit, nicht täglich
- Ehrwalder Almbahn: täglich eine Berg- und Talfahrt - für den Ausflug zum Seebensee genau das, was Sie brauchen
- Grubigsteinbahnen, Marienbergbahnen, Sonnalmbahn und Almkopfbahn ebenfalls täglich einmal; mehrere Partner an einem Tag sind also möglich
- Dazu die Schifffahrt auf Heiterwanger See und Plansee, das Panoramabad Lermoos und das Bärenbad Berwang. Das Familienbad Ehrwald ist geschlossen und nicht mehr enthalten.
- Der Fahrradtransport ist nicht enthalten und zählt als separat zu zahlende Zusatzleistung
Im Normaltarif 2026 kostet die Karte für Erwachsene 93 € für drei Tage und 137 € für sieben Tage. In der Nebensaison, vom 13. Mai bis 5. Juli und vom 29. August bis 8. November 2026, gibt es ab dem 6-Tages-Ticket einen Sondertarif, wenn Sie mindestens sieben Nächte in der Region buchen und die Gästekarte vorlegen. Rechnen Sie nach: wer die Zugspitze und dazu zwei bis drei Bergbahnen plant, für den zahlt sich die Karte aus; für den einen Ausflug zum Seebensee nicht.
Verwechseln Sie sie nicht mit der Gästekarte. Die Gästekarte ist kostenlos und kommt vom Gastgeber, ihr Hauptvorteil ist die freie Fahrt in den Regionalbussen. Das Z-Ticket ist eine bezahlte Karte, die Bergbahnen und Attraktionen hinzufügt. Es sind zwei verschiedene Produkte, und die Gästekarte schließt die Bergbahn nicht automatisch ein.


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Saison, Wetter, Hütten und Baden
Wann Sie fahren sollten
Die eigentliche Wandersaison reicht von Juni bis Oktober und richtet sich nach dem Schnee. Die Bergbahn fährt zwar schon ab Mitte Mai, aber Bahnbetrieb heißt nicht, dass die Wege zum Seebensee und zum Drachensee schneefrei und sicher begehbar sind - der höhere Abschnitt zur Coburger Hütte hält Schnee und Nässe deutlich länger als der breite Weg ab der Bergstation.
- Ende Mai und Juni: weniger Menschen, in den höheren Lagen aber möglicherweise Altschnee. Die Hütten haben zum Teil noch nicht geöffnet.
- Juli und August: die verlässlichsten Bedingungen und die längsten Betriebszeiten der Bahn, zugleich die meisten Gäste und die häufigsten Nachmittagsgewitter.
- September: aus unserer Sicht die beste Kombination - weniger Betrieb und angenehmere Temperaturen zum Gehen.
- Oktober: der Tag wird kurz, die Bahn fährt nur noch bis 16:30 Uhr, das Risiko des ersten Schnees steigt und die Hütten schließen nach und nach.
Bergwetter und Sicherheit
Ein Teil des Weges ab der Bergstation führt durch Wald und über Weideflächen, aber die Umgebung des Seebensees und erst recht die des Drachensees ist offenes Berggelände ohne verlässlichen Unterstand. An Sommernachmittagen bilden sich hier rasch Gewitter. Planen Sie den höheren Abschnitt deshalb für den Vormittag, sehen Sie in den Bergwetterbericht und kehren Sie bei Wetterverschlechterung um, bevor die Entscheidung Ihnen abgenommen wird. Kleidung zum Wechseln und Regenschutz gehören auch an einem klaren Morgen in den Rucksack.
Prüfen Sie vor der Anreise Bergwetter und Wegzustand. Bahnbetrieb, Hüttenöffnung und Begehbarkeit der Wege ändern sich unabhängig voneinander.
Die Hütten am Weg
Die Seebenalm auf 1.575 m ist die letzte bewirtschaftete Station vor dem See und in der Hauptsaison geöffnet; Beginn und Ende der Saison sowie die Tageszeiten erfragen Sie am besten direkt dort. Am Seebensee selbst gibt es keine Hütte - Verpflegung und Wasser nehmen Sie mit.
Die Coburger Hütte auf 1.917 m über dem Drachensee ist eine Alpenvereinshütte der Sektion Coburg und in der Regel von Juni bis Oktober bewirtschaftet; 2026 hat sie am 4. Juni geöffnet. Auf eine Suppe oder eine warme Mahlzeit auf dem Weg zum Drachensee können Sie sich in der Saison also verlassen - außerhalb davon und bei schlechtem Wetter nicht.
Wer oben übernachten will, muss wissen: die Hütte hat keine Zimmer, sondern ausschließlich Mehrbettlager - rund 80 Schlafplätze in Räumen für sechs bis dreizehn Personen. Reserviert wird schriftlich über das Anfrageformular, und es fällt eine Reservierungsgebühr von 15 € pro Person und Nacht an, die bei der Abrechnung auf der Hütte gutgeschrieben wird. Reservierungen werden nur bis 17:00 Uhr freigehalten, danach werden die Plätze weitergegeben. Mitzubringen ist ein eigener Hüttenschlafsack aus dünnem Leinen, kein großer Outdoor-Schlafsack; vor Ort kann man einen kaufen.
Nehmen Sie Bargeld mit. Auf Berghütten ist Kartenzahlung die Ausnahme, verlassen Sie sich nicht darauf.
Stand bei unserer Prüfung im August 2026: alle Wochenenden der Saison 2026 waren auf der Coburger Hütte ausgebucht, unter der Woche gab es noch freie Plätze. Für 2027 prüfen Sie die Verfügbarkeit erneut.
Baden: planen Sie den Ausflug nicht als Badetag
Seebensee und Drachensee sind keine Badeseen. Das Wasser bleibt auch im Hochsommer sehr kalt, und die Region betont in ihrem offiziellen Profil, dass es sich um einen empfindlichen Naturraum handelt und nicht um ein Freibad. Ein flächendeckendes Badeverbot haben wir nicht gefunden - behandeln Sie die Seen trotzdem anders als ein Strandbad: kein Seifen- und Kosmetikgebrauch, keine Badeinfrastruktur, und Hinweise vor Ort gelten.
Wer nach der Tour ins Wasser möchte, hat im Tal die besseren Möglichkeiten. Darüber schreiben wir im nächsten Abschnitt.

Was Sie sonst unternehmen können und wo Sie wohnen
Die Tour zum Seebensee füllt den größten Teil eines Tages, einen Urlaub macht sie daraus aber nicht. Dafür ist die Tiroler Zugspitz Arena gut ausgestattet. Ein großer Teil des Programms liegt direkt im Tal um Ehrwald, Lermoos und Biberwier; für Plansee und Heiterwanger See rechnen Sie mit einer kurzen Fahrt.
Leichtes Programm im selben Gebiet
- Ehrwalder Almsee - die kinderwagentaugliche Familienrunde an der Bergstation, oben bereits beschrieben. Als eigener, leichter halber Tag funktioniert sie genauso gut. Karte
- Panoramaweg Ehrwald-Lermoos - ein unaufwendiger Weg über den Talboden mit Blick auf das Zugspitzmassiv. Die richtige Wahl für den Ruhetag nach der Tour.
Ausflüge für einen ganzen Tag
- Zugspitze - mit der Tiroler Zugspitzbahn von Ehrwald auf den Gipfel des höchsten deutschen Berges. Das Gegenstück zum Seebensee: statt von unten auf das Massiv zu blicken, stehen Sie darauf. Ein ganzer Tag, und auch im Sommer kalt. Karte
- Grubigstein über Lermoos - der zweite Bahnberg der Region mit Familienwegen, für den Tag, an dem Sie nicht noch einmal so weit gehen wollen.
- Sommerrodelbahn in Biberwier - 1.300 Meter und 40 Kurven, kombinierbar mit der Bergfahrt zur Sunnalm am Marienberg. Alters- und Größengrenzen für die eigenständige Fahrt fragen Sie beim Betreiber nach; sie fallen bei Rodelbahnen unterschiedlich und meist strenger aus, als Eltern erwarten.
- Plansee und Heiterwanger See - zwei verbundene Seen nördlich der Region, diesmal wirklich zum Baden und mit dem Auto erreichbar. Einen Tag hinauf, den nächsten ans Wasser. Karte
Wenn es regnet
Die einfachste Wahl ist das Panoramabad in Lermoos oder das beheizte Waldschwimmbad Bärenbad in Berwang. Dazu kommt die Kletterhalle Ehrwald auf rund 1.267 Quadratmetern - rechnen Sie dort damit, dass Seilrouten entsprechende Erfahrung oder eine Einweisung voraussetzen und der Boulderbereich eigenen Regeln folgt; man geht dort nicht einfach so hinein. Öffnungszeiten wechseln saisonal, prüfen Sie sie vorher. Im weiteren Umkreis gibt es außerdem Burgen, Museen und Erlebniszentren.
⚠️ Bei Gewitter und schlechter Sicht geht man nicht zum Drachensee. Verschieben Sie die Tour auf einen anderen Tag, ein Programm im Tal findet sich immer.
Wo Sie wohnen
Am Seebensee wohnt man nicht. Die einzige Möglichkeit, in den Bergen zu übernachten, ist die Coburger Hütte mit ihren Mehrbettlagern und der Reservierung im Voraus. Das ersetzt weder Hotel noch Ferienwohnung im Tal - es passt für alle, die eine Nacht auf einer Berghütte bewusst einplanen, erfahrene Familien eingeschlossen. Sonst wohnt man unten, und der Unterschied zwischen den Orten ist rein logistisch.
- Ehrwald - für genau diesen Ausflug die praktischste Basis, weil der Weg zur Talstation der Ehrwalder Almbahn am kürzesten ist und auch die Zugspitze nah liegt. Die Talstation liegt allerdings am Ortsrand: prüfen Sie bei der konkreten Unterkunft, ob sie zu Fuß erreichbar ist, an der Buslinie liegt oder eine kurze Autofahrt bedeutet.
- Lermoos - die breitere Urlaubsbasis mit offenem Blick auf das Zugspitzmassiv, eigener Bahn auf den Grubigstein und Familienprogramm. Zur Ehrwalder Almbahn müssen Sie fahren oder den Bus nehmen.
- Biberwier - die ruhigere Alternative ein Stück neben Ehrwald, gut gelegen für Ausflüge in die weitere Umgebung sowie für Sommerrodelbahn und Marienberg.
Wenn Sie vor allem wegen des Seebensees kommen, wählen Sie nach der Entfernung zur Talstation der Bergbahn, nicht nach der Entfernung zum See auf der Karte - die hilft bei der Planung nicht, weil man ohnehin zu Fuß geht.
Bei der Auswahl helfen wir Ihnen: Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen finden Sie in unserem Unterkunftsangebot in Tirol.
Häufige Fragen
Wie hoch liegt der Seebensee?
Auf 1.657 Metern über dem Meer, in der Mieminger Kette südlich von Ehrwald in Tirol.
Kann man mit dem Auto zum Seebensee fahren?
Nein. Mit dem Auto kommen Sie bis zur Talstation der Ehrwalder Almbahn in Ehrwald, weiter geht es zu Fuß oder mit dem Rad. Der Parkplatz an der Talstation kostet 5 € pro Tag, die Parkgarage 10 €.
Wie lange dauert der Weg zum Seebensee?
Ab der Bergstation der Ehrwalder Almbahn 1,5 bis 2 Stunden je Richtung, hin und zurück also rund 10,7 Kilometer und drei bis vier Stunden reine Gehzeit. Der Weg ist technisch einfach, aber lang - mit Pausen und Fotos wird daraus ein halber bis ganzer Tag.
Ist die Tour für Kinder geeignet?
Zum Seebensee ja, wenn das Kind rund elf Kilometer im Berggelände aus eigener Kraft schafft und drei bis vier Stunden auf den Beinen durchhält. Beurteilen Sie das nach den Fähigkeiten des Kindes, nicht nach dem Alter. Der Anstieg zum Drachensee ist deutlich steiler und muss individuell abgewogen werden.
Kommt man mit dem Kinderwagen zum Seebensee?
Nur eingeschränkt. Der breite Schotterweg ab der Bergstation ist mit einem geländegängigen Modell ein gutes Stück befahrbar, der letzte Abschnitt zum See ist jedoch schmaler und steiniger, und der Seebensee zählt nicht zu den ausgewiesenen Kinderwagenwegen der Region. Mit einem normalen Buggy bleiben Sie besser bei der Bergstation und am Ehrwalder Almsee.
Wie weit ist der Drachensee vom Seebensee entfernt?
Rund 250 Höhenmeter, je nach Tempo etwa 40 bis 60 Minuten Aufstieg über steile Serpentinen. Der Abschnitt verlangt sicheren Tritt und festes Schuhwerk. Der Drachensee liegt auf 1.874 Metern, die Coburger Hütte auf 1.917 Metern ein Stück darüber.
Kann man im Seebensee baden?
Planen Sie den Ausflug nicht als Badetag. Seebensee und Drachensee sind keine Badeseen, das Wasser bleibt auch im Sommer sehr kalt, und es handelt sich um einen empfindlichen Naturraum. Zum Baden fährt man nicht hierher - dafür gibt es in der Umgebung andere Seen, etwa den Plansee.
Wann und von wo spiegelt sich die Zugspitze im See?
Die besten Chancen haben Sie bei Windstille, meist am Morgen, vom Südende des Sees aus. Eine Garantie gibt es nicht: Wind, Wetter, Licht und Wasserstand entscheiden.
Wann fährt die Ehrwalder Almbahn und was kostet sie?
2026 täglich ab 14. Mai; im Mai, Juni, Oktober und November von 8:30 bis 16:30 Uhr, von Juli bis September von 8:00 bis 17:30 Uhr. Die Berg- und Talfahrt kostet 26 € für Erwachsene und 16 € für Kinder von 6 bis 15 Jahren, Kinder unter 6 Jahren fahren in Begleitung der Eltern frei. Ein Fahrrad kostet 8 € zusätzlich.
Ist die Bergbahn in einer Gästekarte enthalten?
Nicht in der kostenlosen Gästekarte des Gastgebers - deren Hauptvorteil ist die freie Fahrt in den Regionalbussen. Enthalten ist die Bahn im kostenpflichtigen Z-Ticket Tiroler Zugspitz Arena: eine Berg- und Talfahrt auf die Zugspitze für die gesamte Gültigkeit, dazu täglich je eine Fahrt mit ausgewählten Regionalbahnen einschließlich der Ehrwalder Almbahn, Schwimmbäder und die Schifffahrt auf Heiterwanger See und Plansee. Der Fahrradtransport ist nicht enthalten.
Wo kann man am Seebensee übernachten?
Am See selbst gar nicht. Basis ist Ehrwald mit dem kürzesten Weg zur Talstation, alternativ Lermoos oder Biberwier. Die einzige Unterkunft in den Bergen ist die Coburger Hütte mit Mehrbettlagern und Reservierungspflicht im Voraus.
Wohin als Nächstes
Der Seebensee ist ein Bergsee, zu dem man zu Fuß geht. Wenn Sie ein ähnliches Ziel suchen oder umgekehrt einen See, an dem man wohnen und baden kann:
- Spiegelsee - das nächste Gegenstück in der Steiermark: ein Bergsee, in dem sich der Dachstein spiegelt und zu dem man ebenfalls von einer Bergbahn aus geht. Die Tour ist allerdings deutlich kürzer.
- Achensee - das Gegenteil des Seebensees: ein großer Tiroler See mit Baden, Schifffahrt und Unterkünften direkt am Ufer, geeignet für einen längeren Aufenthalt.



