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Ski amadé – der Skiverbund im Überblick

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Unterkünfte - Ski amadé

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Alter mindestens 18

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Alter: 3 bis 17 J.

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Alter: 0 bis 2 J.

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Haustiere

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Ski amadé ist mit bis zu 760 Pistenkilometern, 25 Skigebieten und rund 260 Anlagen der größte Skipassverbund Österreichs – aber kein zusammenhängendes Skigebiet. Diese Seite erklärt, was der Verbund wirklich ist, wie die Tickets funktionieren, welche Minicard-Regel für kleine Kinder gilt und welche Regionen zu welchem Kindesalter passen.


  • Allgemeine Beschreibung

  • Das Skigebiet

  • Skipasspreise

  • Kinderbereiche und Skischulen

  • Snowpark und Funslopes

  • Rodeln

  • Langlaufen und Winterwandern

  • Für Familien mit Kindern

  • Unterkünfte

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Lifte:

Piste:

Höhe

209

bis zu 760 km im Verbund

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Aktivitäten für Kinder

Ski amadé – der Skiverbund im Überblick

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Unterkünfte in den Ski-amadé-Regionen

Was Ski amadé wirklich ist


Ski amadé wird mit bis zu 760 Pistenkilometern, 25 Skigebieten und rund 260 Liftanlagen beworben. Das ist beeindruckend – und wird oft falsch verstanden.

Der entscheidende Satz lautet: Ski amadé ist ein Skipassverbund, kein zusammenhängendes Skigebiet. Die 760 Kilometer sind nicht auf Skiern miteinander verbunden. Sie können nicht morgens in Filzmoos starten und den ganzen Verbund ohne Abschnallen abfahren.

Was Sie stattdessen bekommen: einen Skipass, der in fünf Regionen gilt, zwischen denen Sie mit dem Auto oder Skibus wechseln. Für einen Wochenurlaub ist das ein großer Vorteil – für einen einzelnen Skitag ist es irrelevant.


Die fünf Regionen


  • Salzburger Sportwelt – die größte Region, mit dem verbundenen Kern der 12 Gipfel Skiregion.

  • Schladming-Dachstein – rund um die 4-Berge-Skischaukel und den Dachsteingletscher.

  • Gastein – vier Skigebiete im Gasteinertal, dazu Thermen im Ort.

  • Hochkönig – ein langer verbundener Skiraum über drei Orte.

  • Großarltal – mit Dorfgastein zu einem Gebiet über zwei Täler verbunden.

Innerhalb der Regionen ist manches verbunden, vieles nicht. Wer wissen will, wie weit er tatsächlich auf Skiern kommt, schaut auf das einzelne Skigebiet – nicht auf die Verbundzahl.

Zum Gletscher im Verbund: Ski amadé führt unter seinen Skigebieten auch den Dachsteingletscher in der Region Schladming-Dachstein. Seit Herbst 2022 wird dort allerdings kein Pistenskilauf mehr angeboten – die Schlepplifte wurden 2023 abgebaut. Geöffnet bleiben Langlaufloipen, Skitourengehen, Freeride, Winterwandern und die Gondelbahn für Ausflügler. Planen Sie dort also keinen Skitag ein.

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Ski amadé ist ein Skipassverbund und kein zusammenhängendes Skigebiet. Stunden- und Tageskarten sind regionale Produkte; erst ab zwei Tagen gilt der Skipass in allen 25 Skigebieten des Verbunds.

Auch die Reichweite von Tageskarten unterscheidet sich je nach Gebiet. Eine Tageskarte aus dem Snow Space Salzburg oder aus Zauchensee gilt zum Beispiel zusätzlich am Shuttleberg und in Radstadt-Altenmarkt, während Eben und Filzmoos eigene Tageskarten führen.

Für Winter 2026/27 gilt die Mini-Kategorie für Kinder des Jahrgangs 2021 und jünger. Sie fahren grundsätzlich kostenlos, benötigen aber eine eigene Minicard mit Foto und Altersnachweis, die es ausschließlich an den Liftkassen vor Ort gibt. Bei Mehrtageskarten wird sie gemeinsam mit einem Erwachsenenticket gleicher Gültigkeit ausgestellt.

Zwei Ausnahmen sollten Familien kennen: Am Shuttleberg Flachauwinkl-Kleinarl ist immer eine kostenpflichtige Minicard nötig, auch für die Durchfahrt über den Panorama Link. In Filzmoos fahren Minis in Begleitung kostenlos, am Bögrainlift und am Rettenegglift ist bei selbständiger Nutzung oder im Skikurs jedoch eine bezahlte Minicard erforderlich.

Dazu kommen regionale Familienaktionen wie ein kostenloses Ticket für das dritte Kind oder saisonale Frühjahrsangebote. Das sind Aktionen mit eigenen Bedingungen und keine dauerhaften Regeln – prüfen Sie sie im aktuellen Tarif.

Ski amadé – der Skiverbund im Überblick

Für welches Kind welches Gebiet?


Das ist die eigentlich nützliche Frage. Suchen Sie nicht das größte Gebiet, sondern das, das zu allen Ihren Kindern gleichzeitig passt.


Drei bis sechs Jahre: klein und übersichtlich schlägt groß


Mit einem Anfänger zählt nicht die Kilometerzahl, sondern wie weit es vom Bett zum Förderband ist.

  • Filzmoos – rund 20 Kilometer, mehrere Skischulen mit eigenen Übungsbereichen direkt auf Talniveau, Lernangebote ab drei Jahren.

  • Zauchensee – der Zauberteppich in Zauchis Kinderland ist laut Betreiber kostenlos, für die Übungslifte gibt es eigene Anfängertickets.

  • Flachau – Skischulzonen im Ort, dazu im verbundenen Wagrain die große Winterwelt an der Mittelstation.


Sieben bis zehn Jahre: Erlebnisstrecken statt Übungshang


Jetzt entscheidet, ob es einen Grund gibt, das ganze Gebiet zu befahren – sonst pendelt das Kind zwischen Piste und Hütte.

  • Die Funslope filZOO in Filzmoos ist über einen Kilometer lang und hat bewegliche Elemente statt bloßer Dekoration.

  • Der Family Run am Shuttleberg misst 19 Kilometer und führt an 19 Crazy-Dolls-Stationen vorbei.

  • In Hochkönig und Schladming-Dachstein kommen Funslopes, Themenstrecken und Messstationen dazu.


Elf bis fünfzehn Jahre: Park, Messung oder anspruchsvolles Gelände


Hier braucht es mindestens zwei von drei Dingen – einen richtigen Snowpark, messbare Strecken oder ernsthaftes Gelände.

  • Der Absolut Park in Flachauwinkl gilt beim Betreiber als größter Snowpark Österreichs; für jüngere Einsteiger gibt es dort mit Lil’ Stash einen eigenen kleineren Bereich.

  • Zauchensee kombiniert die Kälberloch-Weltcupabfahrt mit dem Trainingszentrum Kogelalm und markierten Freeride-Varianten.

  • Schladming-Dachstein und Hochkönig bieten große zusammenhängende Pistennetze mit Parks und Messstrecken.

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Familien mit Kindern

Ski amadé ist für Familien vor allem deshalb interessant, weil nicht jedes Kind denselben Skiurlaub braucht – der Verbund erlaubt es, sehr unterschiedliche Gebiete mit einem Skipass zu kombinieren. Wichtig ist aber das Grundverständnis: Die beworbenen 760 Pistenkilometer sind nicht zusammenhängend, sondern verteilen sich auf fünf Regionen und 25 Skigebiete, zwischen denen man mit Auto oder Skibus wechselt. Der Verbund gilt zudem erst ab zwei Tagen. Für Drei- bis Sechsjährige sind kleine, übersichtliche Lerngebiete wie Filzmoos praktischer als das größte Skigebiet. Sieben- bis Zehnjährige profitieren von Erlebnisstrecken wie der filZOO oder dem 19 Kilometer langen Family Run am Shuttleberg. Für Elf- bis Fünfzehnjährige werden Absolut Park, Weltcup- und Freeride-Pisten in Zauchensee sowie die großen Netze von Schladming-Dachstein und Hochkönig interessanter.

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Wie der Skipass funktioniert


Das ist der Punkt, an dem die meisten Missverständnisse entstehen – und er ist einfach:

  • Stunden- und Tageskarten sind regionale Produkte. Sie gelten dort, wo Sie sie kaufen – nicht im ganzen Verbund.

  • Erst ab zwei Tagen gilt der Skipass in allen 25 Skigebieten von Ski amadé.

Für die Planung heißt das: Wer nur einen Tag fährt, wählt gezielt ein Gebiet und zahlt lokal. Wer mehrere Tage bleibt, kann jeden Tag ein anderes Gebiet ausprobieren – muss dafür aber Fahrzeit einrechnen.

Achtung bei Tageskarten: Deren Reichweite ist von Gebiet zu Gebiet verschieden. Eine Tageskarte aus dem Snow Space Salzburg oder aus Zauchensee gilt zum Beispiel auch am Shuttleberg und in Radstadt-Altenmarkt, während Eben und Filzmoos eigene Tageskarten haben. Prüfen Sie das im Gebiet, in dem Sie starten.


Die Minicard – und ihre zwei Ausnahmen


Für den Winter 2026/27 gilt in Ski amadé die Mini-Kategorie für Kinder des Jahrgangs 2021 und jünger. Sie fahren grundsätzlich kostenlos.

Aber sie brauchen trotzdem eine eigene Karte: eine Minicard mit Foto und Altersnachweis, die es ausschließlich an den Liftkassen vor Ort gibt. Bei Mehrtageskarten wird sie gemeinsam mit einem Erwachsenenticket gleicher Gültigkeit ausgestellt. Rechnen Sie an der Kasse Zeit dafür ein.

Zwei Stellen, an denen die kostenlose Karte nicht reicht:

  • Am Shuttleberg Flachauwinkl-Kleinarl ist immer eine bezahlte Minicard nötig – auch für die Durchfahrt über den Panorama Link.

  • In Filzmoos fahren Minis in Begleitung gratis, am Bögrainlift und am Rettenegglift ist bei selbständiger Nutzung oder im Skikurs aber eine bezahlte Minicard nötig – und genau dort liegen die Übungsbereiche.

Dazu kommen regionale Familienaktionen wie ein kostenloses Ticket für das dritte Kind oder saisonale Frühjahrsangebote. Das sind Aktionen mit eigenen Bedingungen, keine dauerhaften Regeln.

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Kinder 3-6 Jahre

Für die Kleinsten liegt die Stärke des Verbunds nicht in der Größe, sondern in der Auswahl: Filzmoos ist mit rund 20 Kilometern ein ausgesprochenes Lernskigebiet mit mehreren Skischulen und Übungsbereichen direkt auf Talniveau, Zauchensee hat einen laut Betreiber kostenlosen Zauberteppich und eigene Anfängertickets, und in Flachau ergänzt die große Winterwelt im verbundenen Wagrain. Einheitlich gilt: Kinder des Jahrgangs 2021 und jünger fahren kostenlos, brauchen aber eine eigene Minicard vor Ort – mit zwei Ausnahmen am Shuttleberg und an zwei Liften in Filzmoos.

Kinder 7-10 Jahre

In dieser Altersgruppe entscheidet, ob es einen Grund gibt, das ganze Gebiet zu befahren. Die Funslope filZOO in Filzmoos ist über einen Kilometer lang und arbeitet mit beweglichen Elementen statt bloßer Dekoration, der Family Run am Shuttleberg misst 19 Kilometer und führt an 19 Crazy-Dolls-Stationen vorbei. In Hochkönig und Schladming-Dachstein kommen weitere Funslopes, Themenstrecken und erste Messstationen dazu.

Kinder 11-15 Jahre

Für sportliche Jugendliche sollten mindestens zwei von drei Dingen vorhanden sein: ein richtiger Snowpark, messbare Strecken oder ernsthaftes Gelände. Der Absolut Park in Flachauwinkl gilt beim Betreiber als größter Snowpark Österreichs und hat mit Lil’ Stash einen eigenen Bereich für jüngere Einsteiger. Zauchensee kombiniert die Kälberloch-Weltcupabfahrt mit dem Trainingszentrum Kogelalm und markierten Freeride-Varianten, Schladming-Dachstein und Hochkönig bieten große zusammenhängende Pistennetze mit Parks und Messstrecken.

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Ski amadé – der Skiverbund im Überblick

Wann sich Ski amadé lohnt – und wann nicht


Es lohnt sich, wenn:

  • Sie mindestens zwei Tage fahren – vorher gilt der Verbund gar nicht.

  • Ihre Kinder unterschiedlich alt sind und verschiedene Gebiete brauchen.

  • Sie bereit sind, für einen Gebietswechsel Fahrzeit einzuplanen.

Es lohnt sich nicht, wenn:

  • Sie einen Tagesausflug machen – dann zählt nur das eine Gebiet.

  • Sie mit einem Anfänger unterwegs sind, der ohnehin die ganze Woche am selben Übungshang bleibt.

  • Sie die 760 Kilometer für ein zusammenhängendes Gebiet halten. Das sind sie nicht.


Wie Sie die Region auswählen


  1. Nach dem jüngsten Kind entscheiden. Es hat die engsten Anforderungen – kurze Wege, Übungsgelände im Tal, passendes Kursalter.

  2. Prüfen, ob die Älteren im selben Gebiet genug finden. Funslope, Park, Messstrecke oder ein größeres Pistennetz.

  3. Erst dann die Unterkunft buchen – und zwar nach Skischule und Einstieg, nicht nach dem Ortsnamen.

Der Verbund ist dabei die Reserve: Wenn ein Tag verregnet oder das Gebiet langweilig wird, öffnet der Mehrtagesskipass die anderen Regionen.

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Die Regionen im Überblick


Zu diesen Ski-amadé-Gebieten haben wir eigene ausführliche Seiten mit Kinderland, Kursaltern, Skipassregeln und Familienbewertungen:

Für Preise, Saisontermine und den aktuellen Betriebsstand gilt immer die offizielle Seite: Ski amadé. Wir nennen bewusst keine Beträge, weil sie sich jede Saison ändern.

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